Darum sind Traumfänger gut für einen gesunden Schlaf

Sie sind in vielen Zimmern zu finden, hängen oft direkt über dem Bett, um böse Träume zu vertreiben: Traumfänger! Doch woher kommt dieser Brauch eigentlich?

Traumfänger sind in vielen Zimmern ein Muss.
Traumfänger sind in vielen Zimmern ein Muss.
 

Der Ursprung von Traumfängern

Traumfänger kommen aus der indianischen Kultur. Genauer gesagt aus dem Indianervolk der Anishinabe, auch Ojibwe genannt. Ursprünglich bestanden Traumfänger aus einem Weidenreifen und einem darin befestigten Netz und Federn. Früher wurden Federn von Eulen, die das weibliche und Weisheit symbolisieren und Federn von Adler, die das männliche und Mut symbolisieren, verwendet. Das ist mittlerweile verboten, sodass heute künstliche Federn, Halbedelsteine oder Perlen hergenommen werden.

 

Die Bedeutung von Traumfängern

Böse Träume oder sogar richtig fiese immer wiederkehrende Alpträume haben dem Glauben nach durch Traumfänger keine Chance mehr, dich heimzusuchen. Sie werden durch das Netz abgefangen, können so nicht bis zum Träumenden durchdringen. Sie bleiben im Netz hängen und werden durch die Morgensonne neutralisiert. Positive Träume schaffen es hingegen locker durchs Netz. Wenn sich eine Feder am Traumfänger bewegt, heisst es, dass Träume durchgeflogen sind.                                                                                 

 

Der heutige Gebrauch von Traumfängern

So sieht der klassische Traumfänger aus.

Seit den 1960er Jahren erleben Traumfänger ein Revival und haben sich auf der ganzen Welt verbreitet. Zu diesem Zeitpunkt wurden sie wieder vermehrt von indigenen Völker in Nordamerika benutzt und breiteten sich bis nach Europa aus. Heute sind Traumfänger ein beliebtes Geschenk und finden sich in vielen Geschäften oder auf Weihnachtsmärkten.