Achselschweiß: So reduzierst du ihn und riechst den ganzen Tag gut!

Nicht nur nass, sondern auch stinkig: Schweiß unter den Achseln nervt einfach nur!
Nicht nur nass, sondern auch stinkig: Schweiß unter den Achseln nervt einfach nur!

Ganz klar: Wir schwitzen im Sommer mehr als im Winter. Doch auch zur kalten Jahreszeit kann das oftmals unangenehm riechende Körpersekret einen ganz schön nerven! Wenn du aufgeregt bist zum Beispiel oder dich besonders freust: Das Outfit ist perfekt, du freust dich auf dein Date oder deine Verabredung mit Freunden - und dann DAS:

 

Schweißflecken unter den Achseln: So wirst du sie los!

Das schlimmste daran: Wenn sie einmal da sind, wirst du sie nicht mehr los. Schließlich hast du wohl kaum einen Fön in der Tasche. Zudem: Selbst wenn die Flecken trocknen, der stechende Geruch bleibt! Denn über deinen Schweiß machen sich winzige Bakterien her, die für den bekannten Schweißgestank sorgen.
Die Lösung lautet deshalb: Die Flecken dürfen gar nicht erst entstehen!

Gib Schweisgeruch keine Chance!
 

Diese 7 Tipps helfen gegen Schweißflecken

  1. Antitranspirant statt Deodorant
    Deo überlagert den Schweißgeruch nur. Ein Antitranspirant aber verhindert, dass überhaupt erst Schweiß entsteht. Achte nur darauf, dass kein Aluminium enthalten ist. Das kann nämlich sehr ungesund für deinen Körper sein. (z.B. „Deostick Antitranspirant Kristall“ von Balea, bei dm erhältlich, ca. 2,25 €).
     
  2. Noch besser: Intensiv-Deos
    Sie sind eine Mischung aus Antitranspirant und Deo, und sind deutlich hautverträglicher als reine Antitranspiranten. (z.B. „Deo Roll On Antitranspirant Ultra Dry 48h“ von Garnier, bei dm erhältlich, ca. 1,35 €)
     
  3. Leinen statt Baumwolle
    Baumwollkleidung saugt den Schweiß auf - so entstehen schneller Flecken und auch der Geruch setzt sich extremer fest! Besser: Klamotten aus Leinen oder atmungsaktive Funktionstextilien.
     
  4. Keine enge Kleidung
    Du bekommst weniger Schweißflecken, wenn die Luft zwischen deinen Klamotten und deiner Haut zirkulieren kann.
     
  5. Kein Kaffee
    Koffein fördert die Schweißbildung und sorgt noch schneller für Schwitzeflecken.
     
  6. Viel trinken
    Weniger trinken = weniger schwitzen ist definitiv ein Irrglaube. Denn Schweiß ist ja auch eine Sicherheitsreaktion deines Körpers. Dein Körper braucht in der Regel am Tag mindestens zwei Liter Wasser. Bei sportlicher Aktivität sogar mehr. Wenn dir Wasser zu langweilig ist, kannst du auch Tee oder Saftschorlen wählen.
     
  7. Nicht scharf essen
    Sehr starke Speisen können die Schweißbildung am ganzen Körper anregen.

Und wenn ALLES nicht hilft?
Dann kannst du zumindest etwas gegen die sichtbaren Folgen tun: Trage schwarze oder weiße Oberteile. Bei diesen Farben sieht man die Schweißflecken am wenigsten.

 

DIY: Deo selbstgemacht:

Für das Grundrezept werden nur Natron und Wasser benötigt. Der Duft kann nach Belieben variiert werden.

Zutaten:

  • 100 ml Mineralwasser
  • 1 Teelöffel Natron oder Salz (gibt’s in Drogeriemärkten, Apotheken und natürlich online)
  • Kräuter & Gewürze nach Wunsch: Etwa Minze, Zitrone, Kamille, Rose, Lavendel, Salbei
  • Früchte & Gemüse: Schale von entweder ½ Zitrone, Grapefruit, Orange, Limo, Apfel, Gurke oder was dir sonst an Gerüchen gefällt
  • Teebeutel
  • Sprühflasche

Zubereitung:

  1. Gib alle Zutaten in ein Mixgefäß.
  2. Mixe alles gut durch und lasse es einige Minuten ziehen.
  3. Leere die Flüssigkeit durch den Teebeutel in die Flasche.
  4. Gut verschließen und gut riechen.