Der Penis: Alle harten Fakten!

Mann im Bett
Der Penis: Alle harten Fakten!

Der Penis – das beste Stück eines Mannes. Was er mag, wie er steif wird und was bei einer Erektion passiert, erfährst du hier.

Während der Pubertät verändert sich der gesamte Körperbau eines Jungen: Mit etwa 13 Jahren wachsen Beine, Arme, Füße – und der Penis – am stärksten. Dabei beginnt der Penis fast auch so etwas, wie ein Eigenleben zu entwickeln. Er wird scheinbar ohne Grund steif oder eine Erektion bleibt trotz Reizen aus. Was steckt dahinter?

 

Der Penis erwacht

Die Hoden – und später der Penis – beginnen zu wachsen, wenn du zwischen 11 und 15 Jahre alt bist. Es werden Spermien und Samenflüssigkeit gebildet. Wie groß der Penis  wird, ist in den Genen festgelegt und lässt sich nicht beeinflussen. Penisumfang und -Größe! Was ist normal?

 

Wie fühlt sich ein steifer Penis an?

Ein steifer Penis ist richtig hart – etwa wie ein Joystick ;) Bei einem nackten, erregten Jungen oder Mann steht das erigierte Glied vom Körper ab. Am empfindsamsten ist die Penis-Spitze, die Eichel, hier kommen zärtliche Liebkosungen am Besten an.

 

Was, wenn ER nicht hart wird?

An manchen Tagen ist bei Jungs wort wörtlich tote Hose. Das Glied will einfach nicht steif werden. Generell passiert das zwar selten, kommt aber vor – meistens liegt das an Stress oder (negativer) Aufregung. Wenn das passiert, ist erst mal chillen und entspannen angesagt. Irgendwann kommt die Lust von allein zurück!

 

Penis: So funktioniert das mit der Erektion!

Das macht ihn steif: Unter der Penishaut, die sehr elastisch ist, besitzt der Penis über seine ganze Länge drei so genannte Schwellkörper. Zwei auf der Oberseite des männlichen Glieds und einen an der Unterseite. Große Arterien (Blutadern) können diese Schwellkörper innerhalb sehr kurzer Zeit mit Blut füllen und den Penis dadurch vergrößern und versteifen.

Das verhindert das Pinkeln: Während der Versteifung wird die Harn-Samenröhre, die durch den Penis verläuft, vorübergehend zusammengedrückt. Das ist auch der Grund, warum ein Mann mit einer Erektion (und noch einige Minuten danach) nur schwer oder gar nicht pinkeln kann.

Die Erektion ist reine Nervensache! Normalerweise sorgen Signale aus dem Gehirn und dem Rückenmark dafür, dass sich die Schwellkörper im Penis mit Blut füllen und der Penis steif wird. Doch dieser Mechanismus ist sehr anfällig. Angst und Stress können die Signale leicht stören. Dann wird das Glied wieder schlapp oder die Erektion bleibt von Anfang an aus. Solche Erektionsstörungen kommen bei Jungs häufig vor, vergehen aber meistens wieder, wenn sich der Junge entspannen kann, seine Ängste bewältigt und mehr sexuelle Erfahrung gesammelt hat.

 
 

Wann er steif wird!

Die meistens Jungs kriegen mehrmals am Tag einen Steifen. Aber längst nicht alle Erektionen haben was mit sexueller Erregung zu tun.

Nächtliche Erektionen: Ein gesunder Mann kann in der Nacht zwischen einer und fünf Erektionen haben. Jede Erektion kann zwischen 15 Minuten und 40 Minuten oder sogar noch länger andauern. Solang ein Mann dabei nicht aufwacht, kriegt er von seinem steifen Glied nichts mit.

Die Morgenerektion ("Morgenlatte"): Sie ist lediglich die letzte der nächtlichen Erektionen, die noch über das Aufwachen hinaus anhält. Morgenerektionen sind ein Zeichen dafür, dass ein Mann gesunde sexuelle Reaktionen hat.

Erektionen durch Zurückhalten des Harndrangs: Viele Männer kennen es: Sie müssen tierisch dringend aufs Klo, müssen sich aber noch etwas beherrschen. Auf diesen Reiz reagiert der Körper manchmal mit einer Erektion.

Erektionen durch mechanische Reize: Schon das Reiben des Penis an der Boxer-Short oder das Einklemmen des Penis zwischen den Schenkeln kann zu einer spontanen Erektion führen. Im Gegensatz zu den bewusst herbeigeführten Erektionen durch Rubbeln, Reiben oder Kneten des Penis bei der Selbstbefriedigung oder beim Petting passieren spontane Erektionen ohne Absicht und oft sogar gegen den Willen des Betroffenen. 

Erektionen durch sexuelle Fantasien: Sex spielt sich vor allem auch im Kopf ab. Deshalb kommt es häufig vor, dass sexuelle Fantasien körperliche Reize auslösen, die zu einer Erektion führen.

Erektionen durch optische Reize: Jeder Mann weiß, dass der Anblick eines für ihn erotischen Körpers in Sekundenschnelle eine Erektion hervorrufen kann. Das gleiche passiert beim Betrachten von Sexfilmen und -bildern.

Erektionen durch Gefühle: Selbst extreme Gefühle wie Todesangst, Schmerz oder Trauer können manchmal Erektionen auslösen. Viel vertrauter ist den meisten die Tatsache, dass viele Männer auf positive Gefühle wie Freude und körperliches Wohlbehagen mit einer Erektion reagieren. Das kann man bereits häufig bei männlichen Säuglingen beobachten

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