Zauberhaft: Das fünfte "Simon The Sorcerer"!

''Simon The Sorcerer'': Das Rätselvergnügen für unvoreingenommene Fans dieses Fantasy-Genres!
''Simon The Sorcerer'': Das Rätselvergnügen für unvoreingenommene Fans dieses Fantasy-Genres!

Simon der Zauberer mit "Wer will schon Kontakt?" ist zurück. Mal wieder. Manchen Fans der seit 1993 bestehenden Serie dürfte dies wohl eher Bauchschmerzen als Glücksgefühle bereiten . . .

Nach den herausragenden ersten beiden Teilen für Amiga- und MS-DOS-Systeme entpuppten sich nämlich der dritte und vierte Teil - beide in 3D gehalten ? nur noch als befriedigend bis gut. Das war nicht genug, um in die Fußstapfen des einst so genialen 2D-Simons zu treten. Schafft es der Zauberlehrling diesmal? Die Experten des Fachmagazins gamesTM geben Antwort.

Doch wer ist dieser Simon eigentlich? Nun, ein ganz gewöhnlicher Junge. Fast. Denn mit zwölf Jahren wird er durch ein Zauberbuch in eine mysteriöse Märchenwelt geschleudert, die er prompt vor dem Untergang bewahren muss. Und das in seinen folgenden Abenteuern immer wieder.

Nach seiner letzten Odyssee hat sich Simon mit Freundin und Spott-Zielscheibe Alix zur Ruhe gesetzt. In einem Zauberladen verhökert er Schund und versucht, den größten Pizzaschachtelturm der Welt zu errichten. So idyllisch, so schön, so ruhig. Bis jetzt. Denn plötzlich ist die Welt erneut in Gefahr: Hässliche Außerirdische mit Strahlenkanonen stehen auf einmal vor der Tür, belagern die Stadt und entführen die Bewohner - und Alix. Der motzige Möchtegernmagier muss erneut im Point-&-Click-Stil die Zauberwelt retten.

So geht's: Gegenstände sammeln, kombinieren und mit der Umgebung verwenden. So werden die bösen Aliens etwa schnell mit einem Eimer und Zauberpulver zu zahmen Lämmchen gemacht. Die Rätsel sind mit wenigen Ausnahmen logisch und gut lösbar, wenngleich ab und an mit langen Laufwegen verbunden. Dafür haben wir im Test in regelmäßigen Abständen kräftig geschmunzelt.

Zugegeben, einige Gags wirken etwas bemüht, doch spätestens wenn Simon dem Märchenwolf einen Knebelvertrag unterjubeln muss oder dem rotzigen Rotkäppchen Blutegel ins Bett schmuggeln soll, wird?s Abenteurern richtig warm ums Herz. Hilfestellung für derlei Aufgaben gibt das nützliche Tipps-Menü, welches nach und nach immer schlüssigere Hinweise zu jedem Rätsel präsentiert.

Auch optisch braucht sich das Produkt der Berliner Entwicklerschmiede nicht zu verstecken: Die dreißig handgezeichneten Umgebungen, darunter ein idyllischer Strand oder die Kommandobrücke eines fliegenden Schiffs, sind durchweg hübsch gestaltet. Nur die Figuren kämpfen zuweilen mit staksigen Animationen.

Beginnen sie jedoch zu plappern, fällt das kaum mehr ins Gewicht. Erik Borner, Sprecher der ersten Stunde, leiht Simon erneut seine Stimme. Ebenfalls dabei sind Detlef Bierstedt, die deutsche Stimme von George Clooney, und Sophia Längert als stets patziges Rotkäppchen mit Berliner Schnauze.

Nicht unbedingt nötig aber interessant: Je nach Lösungsvorgehen und Dialogwahl bekommt der Spieler am Ende des Abenteuers eine Auswertung als Psychogramm und eine entsprechende Schlusssequenz präsentiert. Macht als Gesamtpaket ein spielenswertes, spaßiges und moderat schweres Rätselvergnügen, das unvoreingenommenen Genre-Fans viele vergnügliche Stunden bereitet.

In Kooperation mit gamesTM, dem unabhängigen Multiplattform-Magazin.

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