Wissensfacts: Die UN-Klimakonferenz

Die UN-Klimakonferenz
Die UN-Klimakonferenz

Es werden Verträge, wie das Kyoto-Protokoll, geschlossen, doch was ist die UN-Klimakonferenz genau?

In unregelmäßigen Abständen, zuletzt im Dezember 2009, treffen sich mehrere tausend Vertreter aus über 180 Nationen, um über den Klimawandel zu diskutieren und neue Verträge zu schließen. 1997 fand die Konferenz in Kyoto (Japan) statt, bei dem das zukunftsweisende, nach der Tagungsstätte benannte, Kyoto-Protokoll verabschiedet wurde.

Im Kyoto-Protokoll ist ein am 11. Dezember 1997 beschlossenes Zusatzprotokoll zur Ausgestaltung der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen mit dem Ziel des Klimaschutzes. Das 2005 in Kraft getretene und 2012 auslaufende Abkommen legt erstmals völkerrechtlich verbindliche Zielwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen in den Industrieländern fest, welche die hauptsächliche Ursache der globalen Erwärmung sind.

Ziel der Klima-Konferenz: Ein langfristiges, einheitliches Konzept aller Industriestaaten zur Minderung von Emissionen, sowie die technische und finanzielle Unterstützung von Entwicklungsländern bei der Senkung von Emissionen.

Klimawandel: Die mit Abstand meisten Treibhausgase pro Einwohner werden in den Industrienationen der 1. Welt (z.B. USA oder Europa mit Deutschland) ausgestoßen. Beim Vergleich muss berücksichtigt werden, dass in Ländern mit kälterem Klima durch das Heizen mehr Treibhausgase entstehen als in Ländern mit einem wärmeren Klima. Um den Klimawandel zumindest zu verlangsamen, muss also besonders in der 1. Welt viel mehr für die Reduzierung des Ausstoßes der Treibhausgase getan werden.