Wissenschaft: Ist das die Heilung für Alzheimer?

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Eine Pille gegen Alzheimer? Wissenschaftler sind auf einem guten Weg!

Kennst Du Jemanden, der an Alzheimer erkrankt ist? Vielleicht Deine Großeltern oder Ur-Großeltern?

Ich habe im Bekanntenkreis Jemanden, der an dieser Krankheit leidet - und es ist im wahren Leben wirklich kein bisschen so lustig, niedlich oder unterhaltsam wie in Til Schweigers Film "Honig im Kopf". Es ist einfach eine wirklich ätzende Erkrankung, bei der die Patienten nach und nach immer dementer werden, Dinge durcheinander bringen oder komplett vergessen und ganz einfach ihr eigenes Leben immer weniger allein auf die Reihe kriegen.

 

"Aducanumab": das Zaubermittel gegen Alzheimer?

In England haben Forscher jetzt eine Wahnsinns-Entdeckung gemacht: Aducanumab heißt das Mittel, das demente Zellen im Gehirn entdeckt - und vernichtet. So kann Alzheimer gar nicht erst entstehen, sondern wird in seiner Entwicklung gebremst.

Die britischen Forscher und zahlreiche Ärzte und Wissenschaftler feiern diese Entdeckung schon als DAS HEILMITTEL GEGEN ALZHEIMER. Ein amerikanischer Forscher wurde in der Daily Mail zitiert, dass "dieses Mittel die beste Nachricht in seiner 25-Jährigen Arbeit gegen die Krankheit" sei.

 

Ist die Krankheit jetzt besiegt?

Naja, ganz so leicht ist es dann doch wieder nicht. Zum Einen: Das Mittel wurde bislang an zu wenigen Personen getestet (nämlich nur 165), um wirklich eindeutige Ergebnisse zu liefern. An den Testpersonen war es zwar erfolgreich - jedoch gibt es Regeln und Vorschriften bei der Einführung von neuen Arzneimitteln, die eingehalten werden müssen. Und die besagen, dass das Mittel an noch deutlich mehr Personen erfolgreich (und ohne krasse Nebenwirkungen) ausprobiert werden muss, bevor es auf den Markt kommen darf.

Diese Studie ist aber bereits in Planung: Dann sollen 2.700 Personen das Mittel testen! Die Testergebnisse werden im Jahr 2020 erwartet.

Und dann ist da noch ein wirklich unschöner Nebeneffekt: In zu hoher Dosis kann das Mittel leider Schlaganfälle begünstigen. Das heißt: Es muss nun die richtige Dosis ermittelt werden, die zwar stark genug ist, dass sie die dementen Zellen tötet (und somit Alzheimer verhindert, bevor die Krankheit entsteht), aber schwach genug, damit sie keine negativen Nebenwirkungen bevorruft.

Puh, also doch noch ein ganz schön langer Weg ... aber der wichtigste Schritt ist wohl getan!