"WhatsApp"-Kettenbrief: Todesdrohungen per Sprachnachricht

Hast du auch einen "WhatsApp"-Kettenbrief bekommen?

Achtung! Ein "WhatsApp"-Kettenbrief macht gerade die Runde. Dieser verbreitet Todesdrohungen per Sprachnachricht.

Ohne "WhatsApp" geht es gar nicht mehr! Denn so ist man immer mit seinen Freunden in Verbindung. Zurzeit ist aber gerade ein fieser "WhatsApp"-Kettenbrief im Umlauf. Und lustig ist das nicht! Der "WhatsApp"-Kettenbrief sendet per Sprachnachrichten Todesdrohungen. Ein Satz wie "Du wirst morgen nicht mehr leben" verängstigt viele. Eine Computerstimme droht in der Sprachnachricht damit, dass der Empfänger des "WhatsApp"-Kettenbriefs die Nachricht an mindestens 20 weitere Empfänger versenden muss. Wenn man sich nicht dran hält, sagt die Stimme: "Wenn du es nicht weiterschickst, wirst du morgen nicht mehr leben!"

 

Viele Kinder und Jugendliche fühlen sich durch die Nachricht so bedroht, dass jetzt sogar die Polizei eingeschaltet wurde. "Die Schüler wissen nicht, wie sie reagieren sollen", sagt ein Sprecher vom Landeskriminalamt Niedersachsen. An vielen Schulen ist der "WhatsApp"-Kettenbrief deshalb Thema geworden.

 

Wie verhält man sich, wenn man einen Kettenbrief erhält?

Kettenbriefe sind ja nichts Neues und bei den meisten soll einem irgendwas passieren, wenn man ihn nicht weiterleitet. Doch eine unbekannte Stimme, die sagt, dass man -und auch die Mutter des Empfängers- nicht mehr lange leben wird, ist schon echt krass und geht zu weit. Wer verbreitet so etwas? Da tappen alle im Dunklen. Der "WhatsApp"-Kettenbrief wurde schon so oft weitergeleitet, dass es sehr schwer ist, den Ersteller der Nachricht ausfindig zu machen.

Wichtig: Wenn du einen solchen "WhatsApp"-Kettenbrief erhalten hast, lösche ihn sofort und sende ihn auf keinen Fall weiter. Wenn du dir unsicher bist oder dich komisch dabei fühlst, die Nachricht zu löschen, rede mit deinen Eltern oder Lehrern darüber.