Werden Praktikanten nur fies ausgenutzt?

Kopieren & Kaffee kochen - das praktikum kann so ganz schön langweilig werden
Kopieren & Kaffee kochen - das praktikum kann so ganz schön langweilig werden

Ständig Kaffee kochen & kopieren - musst du dir beim Praktikum alles gefallen lassen? BRAVO erklärt dir, worauf du unbedingt achten musst!

Damit dein Praktikum auch wirklich ein richtiger Job-Test wird, sind einige Dinge ganz wichtig! Denn es gibt Firmen, die missbrauchen Praktikanten nur als billige Arbeitskräfte. Deshalb ist es enorm wichtig, dass du vorher abklärst, welche Aufgaben du übernehmen sollst. Bevor du deine Stelle antrittst, solltest du einen Praktikumsvertrag verlangen. Dort sind alle Rechte und Pflichten geregelt. Lass dir vertraglich zusichern, dass du am Ende ein Arbeitszeugnis bekommst. So kannst du später zeigen, was du gelernt hast.

Wenn alle diese Punkte erfüllt sind, wird dein Praktikum sicher ein voller Erfolg!

 

TOP

 

Drei Dinge, die wichtig sind...
Drei Dinge, die wichtig sind...

 

 

1. Eigener Arbeitsplatz

Egal ob im Büro, in der Werkstatt oder im Verkauf: Du brauchst einen eigenen Arbeitsplatz! Wie sollst du sonst deinen Job machen? Lass dich also nicht mit einem Satz wie "Wir werden schon ein Plätzchen für dich finden" abspeisen. Am besten lässt du dir schon beim Vorstellungsgespräch zeigen, wo du eingesetzt wirst.

 

2. Eigene Projekte

Nur wer mit verantwortungsvollen Aufgaben betraut wird, kann auch an ihnen wachsen. Frag vor deinem Arbeitsantritt nach, was deine Tätigkeiten sein werden. Darfst du bei einem interessanten Projekt mitarbeiten oder stehst du nur stundenlang am Kopierer?

 

2. Feedback vom Chef

Niemand erwartet von dir, dass du gleich alles auf Anhieb perfekt kannst. Um deine Leistungen zu verbessern, sind regelmäßige Gespräche mit Vorgesetzten wichtig. So wird dir klar, was du schon gut machst - und wo's noch hakt. Dieses Feedback solltest du schon während des Praktikums einfordern - und nicht erst danach!

 

FLOP

 

Drei Dinge, die echt gar nicht gehen...
Drei Dinge, die echt gar nicht gehen...

 

 

1. Billige Arbeitskraft

Du darfst von der ersten Minute an richtig mitarbeiten? Toll! Außer, das Unternehmen setzt nur auf dich, um Lohn für Fachkräfte zu sparen. Das merkst du daran, dass du immer nur dieselben Tätigkeiten machen musst und keine Zeit ist, um dir andere Aufgaben zu erklären. Der Firma ist es egal, ob du etwas lernst - sie will mit dir Geld sparen!

 

2. Keine klaren Aufgaben

Es ist dein erster Tag im neuen Job - und niemand fühlt sich für dich zuständig. "Frag mal, ob du in der Poststelle mithelfen kannst. Und wenn die nichts für dich haben, geh zur Chefsekretärin." Offensichtlich hat sich niemand Gedanken gemacht, was genau du tun sollst. Geh zum Chef und besprich mit ihm das Problem.

 

3. Langweilige Hilfsjobs

Der Klassiker: Kaffee kochen, Spülmaschine ein- und ausräumen und Küche putzen. Wenn dein Job ausschließlich aus solchen einfachen Tätigkeiten besteht, bist du fehl am Platz. Aber Vorsicht: Nicht JEDE Aufgabe, die dir übertragen wird und auf die du keine Lust hast, ist ein Grund, das Praktikum zu schmeißen. Denn auch solche Dinge gehören zum Berufsleben.