Was ist Tarot?

Was ist Tarot?
Was ist Tarot?

Du willst mehr über Tarot wissen? Dann hol dir hier die wichtigsten Infos!

Das Tarot ist uralt und immer noch total beliebt. Man sagt, es entstand im alten Ägypten oder in Indien. Sicher ist nur: Im 15. Jahrhundert hat es seinen Durchbruch - und zwar sowohl bei Königen, Adligen oder einfachen Leuten. Und: Die tiefen Einblicke, die das Tarot ermöglicht, haben bis heute nichts von ihrer Bedeutung verloren!

Wichtige Warnung: Versteh Tarot bitte immer nur als Denkanstoß, nicht als Prophezeiung. Tarot ist ein Spiel und zum Spielen gehört eine leichte Einstellung! Tarot kann als Inspirationsquelle viele Gedankenanstöße liefern. Aber klar muss sein: Entscheidungen triffst immer noch du!

Struktur des Tarot:

So wie es im "normalen" Kartenspiel mit den Buben, den Assen, den Königen oder auch mit Herz, Karo etc. verschiedene Kartengruppen gibt, gibt es auch im Tarot verschiedene Sorten von Karten. Hier erfährst du, wofür sie stehen!

Die große Arkana umfasst die 22 durchnummerierten Karten von dem Magier (I) bis zur Welt (XXI). Der Narr mit seiner 0 gehört auch dazu. Die Karten stehen für bestimmte Zustände und Seelenbilder, die - nach dem berühmten Psychologen C.G. Jung - jeder Mensch in sich trägt.

Die kleine Arkana mit ihren 56 Karten stehen für die Charaktere und alltäglichen Situationen. Sie gliedert sich in die folgenden vier Bereiche:

Stäbe: Alles Brennende, Verzehrende, Vitale und die Sexualkraft. Die Welt der Lebensenergie.

Kelche: Das Fließende, sich Verbreitende und Wachstumsfördernde. Die Welt der Gefühle.

Schwerter: Alles Körperlose, Inspirierende, Weitverbreitete. Die Welt der Ideen und Intuitionen.

Münzen: Alles Erdige, Feste, Formgewordene. Die Welt des Materiellen und Stofflichem.

Als Hofkarten bezeichnet man die Könige, Königinnen, Ritter und Buben jeder Serie. Allgemein stehen sie für Menschen, die auf unsere Leben in irgendeiner Weise Einfluss nehmen.

Als Zahlenkarten bezeichnet man die Karten As bis 10 der einzelnen Sätze oder Reihen.

"Aufrecht" und "Umgekehrt" sind die "lichten" und "dunklen" Eigenschaften der Karten. Manche Tarotspieler unterscheiden danach, ob man die Karte richtig oder "auf dem Kopf stehend", also umgekehrt gezogen hat. Dann gelten bei "aufrecht" vorwiegend die "lichten" Eigenschaften, zieht man die Karte "umgekehrt", gelten vorwiegend die "dunklen" Eigenschaften. Bei dieser Legemethode werden nur "aufrechte" Karten gezogen. Du selbst kannst bei der Deutung herausfinden, ob die Tendenz eher in die "lichten" oder "dunklen" Bereiche der Karte führt. Vorhanden sind sowieso immer beide Seiten.

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