Warum Mannschaftssport mein Leben verändert hat!

Warum Mannschaftssport wichtig ist

Fußball, Basketball, Volleyball... Die Liste an Mannschaftssportarten ist lang. Doch egal, welchen Sport man betreibt, die positiven Effekte sind fast immer die gleichen. Ich selbst spiele seit meinem neunten Lebensjahr Basketball und wäre ohne diesen Sport heute wohl nicht der Mensch, der ich heute bin. 

 
 

Warum Mannschaftssport wichtig ist

Ich kann mich noch ganz genau an mein allererstes Training erinnern. Ich war noch ein wenig auf der Suche nach dem richtigen Sport für mich, nachdem mir Judo und Schwimmen doch nicht so gut gefielen, wie ich es mir erhofft hatte. Beim Basketball war es jedoch anders. Obwohl ich zum ersten Mal da war, wurde ich sofort freundlich von allen aufgenommen und kam mir nicht wie ein Fremder vor. Nach meinen ersten 90 Minuten Basketball-Training war mir schließlich klar: "Nächste Woche komme ich wieder!"

Das tat ich dann auch - und lernte in den kommenden Wochen, Monaten und Jahren viele Lektionen, die aus mir nicht nur einen besseren Basketballer machten. Bestes Beispiel: Die Wichtigkeit von Zusammenhalt. Natürlich waren die Momente, in denen wir ein Spiel gewonnen haben immer schön. Aber den wahren Wert eines Teamsports spürt man erst in den Niederlagen. Speziell in den bitteren.

 
 

Du gehst mit Deinem Team durch dick und dünn

Wenn du ganz genau weißt, dass deine Mannschaft gerade wegen eines Fehlers von dir verloren hat, ist dieses Gefühl einfach nur sch**ße. Du willst am liebsten im Boden versinken. Mir ist das auch schon passiert. Anstatt einen blöden Spruch abzubekommen, landete in dieser Situation jedoch glücklicherweise eine Hand auf meiner Schulter: "Mach dir keinen Kopf", sagte ein Kollege mit erschöpfter Stimme. "Wir gewinnen zusammen und wir verlieren zusammen", rief unser Trainer und fügte hinzu, dass er trotzdem stolz auf unsere Leistung sei. Ab diesem Moment war mir klar, dass wir wirklich ein Team sind. Eine Gruppe, eine Einheit. Und die Gewissheit ein Teil davon zu sein, lässt mich auch heute noch jede Woche zweimal zum Mannschaftstraining gehen.  

Ich lernte durch Basketball aber nicht nur, wie wichtig Zusammenhalt sowie Empathie sind. Ich fand auch neue Freunde, wurde kontaktfreudiger und ehrgeiziger. Elementar war jedoch: Ich verstand auch abseits des Platzes ein Teamplayer zu werden. All die Fähigkeiten, die ich eigentlich durch meinen Mannschaftssport erlernte, konnte ich nämlich direkt auf mein Leben übertragen. Denn auch hier gilt: Man gewinnt leider nicht immer. Trennungen, Stress in der Schule... wie wäre ich mit all dem Kram wohl umgegangen, wenn ich niemals mit der orangenen Lederpille in Kontakt gekommen wäre?

 

Deswegen kann ich wirklich jedem Menschen nur ans Herz legen, auch Teil eines Teams zu werden. Es muss kein Ballsport sein. Meldet euch, wenn es euch interessiert, auch im Schachklub an. Oder geht zum Cheerleading. Wichtig ist nur, dass es euch auch Spaß bringt. Alle anderen Dinge kommen dann von ganz alleine. 

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