"Virtua Tennis 2009? im Test!

"""Virtua Tennis 2009? im Test! "
"""Virtua Tennis 2009? im Test! "

Spiel, Satz, Sieg ? Sega? Pünktlich zu den heißen Sommertagen bringt der japanische Hersteller die neuste Auflage seiner Tennis-Reihe mit ?Virtua Tennis 2009? für PC, Xbox 360, Playstation 3 und Nintendo Wii. Das Fachmagazin gamesTM lädt zum Aufschlag-Test ein . . .

Zwei Tennis-Titanen stehen sich auf dem Court gegenüber: Rafael Nadal und Roger Federer, der Weltranglistenerste gegen seinen hartnäckigen Verfolger. Das Match wird immer schneller, wuchtige Topspins wechseln sich mit eleganten Rückhandschlägen und fiesen Lobs ab. Federer schlägt zu, als müsse seine Filzkugel den Geschwindigkeitsrekord brechen. Die Steuerung ist topp, der von ?Virtua Tennis 3? sehr ähnlich, und doch in Nuancen anders. Man bewegt die Cracks zentimetergenau, zieht vor einem Stoppball den Analogstick weit zurück. Am Netz wird sofort der Volley ausgepackt. Insgesamt gibt es nur drei belegbare Schlagtasten. Mit der Y-Taste wird ein Lob gespielt; ein langer, hoher Ball. Beim Slice wird die Kugel entweder via Vor- oder Rückhand angeschnitten, was eine flache und gestreckte Flugbahn zur Folge hat. Die Kombination aus Grundschlägen, Länge des Tastendrucks und Bewegung des Analogsticks führt zu einer enormen Dynamik. Wer die X-Taste lange gedrückt hält und den rechten Stick nach vorn presst, schlägt beispielsweise einen Longline. Schlagwahl und Laufarbeit entscheiden schlussendlich über Sieg oder Niederlage. Das Timing ist weniger wichtig als bei den Simulationen aus der ?Top Spin?-Reihe.

Dieses Tennis-Game beschränkt sich auf das Wesentliche und lässt einen sofort abtauchen in die Punktejagd. Großartig, so muss sich der weiße Sport anfühlen. Aber, liebe Entwickler, warum traut ihr euch nicht, das Spielgefühl zu verändern? Der Lob mag jetzt deutlich effizienter sein, im Vorgänger konnte man fast jeden Ball kräftig zurückschmettern. Wenn ich jetzt ans Netz stürme, wird man viel öfter überrumpelt. Das ist gut so, bereichert das Gameplay um ein Überraschungsmoment, macht das Spiel authentischer. Aber mehr solcher Verbesserungen wären schön gewesen. Warum kein Tuning bei Aufschlägen oder Stoppbällen? Eine Spurttaste, um Lobs oder Stopps per Temposchub vielleicht doch noch zu erlaufen? Zugegeben, das ist Meckern auf hohem Niveau. Auch bei der Grafik: Wunderschön, aber da wäre mehr drin gewesen. Auf der Habenseite stehen Volleys und Schmetterbälle, die handwerklich perfekt animiert mit 60 Bildern pro Sekunde über den Monitor fliegen. Schön auch, wie das hier menschelt.

Summa summarum bleibt damit zwar ein gewisses Da-wäre-mehr-möglich-Gefühl, dennoch ist ?Virtua Tennis 2009? ganz klar eines der besten Sportspiele in diesem noch jungen Sommer.

In Kooperation mit gamesTM, dem unabhängigen Multiplattform-Fachmagazin

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