TV-Welt und Gaming wachsen zusammen!

''Einer gegen Hundert'': TV-Welt und Gaming wachsen zusammen!
''Einer gegen Hundert'': TV-Welt und Gaming wachsen zusammen!

Microsoft hatte am Dienstagabend zur Europapremiere des neuen Xbox Live-Games ?Einer gegen Hundert? geladen. Das 360-Live-Magazin war vor Ort, hat das neue Quizspiel ausführlich unter die Lupe genommen und mit den Produzenten von Endemol über die Chancen interaktiven Fernsehens geredet.

"'Einer gegen Hundert' ist der nächste Schritt zum interaktiven Fernsehen. Wie oft sitzen wir vor dem Fernseher, sehen eine Quizshow wie 'Wer wird Millionär', fiebern mit und wollen die richtige Antwort in den TV brüllen?", fragt Adam Valkin auf der Pressekonferenz. Valkin verantwortet als Vizepräsident den Bereich Digitale Medien bei Endemol.

Der niederländische Konzern gilt als zweitgrößter TV-Produzent der Welt und ist hierzulande durch Showformate wie "Deal or No Deal" sowie "Big Brother" bekannt.

"Bei "Einer gegen Hundert" muss ich nicht brüllen, es reicht ein Knopfdruck und schon gewinne ich reale Preise. Von Microsoft Points um Xbox Live-Spiele herunterzuladen bis hin zum schicken Mini Cooper - es lohnt sich."

Das Konzept klingt spannend, aber wie spielt sich das Game?

An jedem Tag in der Woche wird es einen festen Sendeplatz für "Einer gegen Hundert" geben. So treffen um 20:30 Uhr Spieler aus Deutschland via Xbox Live zusammen. Das System gliedert die Spieler nach Land und wählt entsprechen die Fragen aus. Schließlich weiß ein Italiener nicht unbedingt, wer vor Köhler Bundespräsident war. Hierzulande wiederum dürfte nicht jeder Giorgio Napolitano kennen.

Generell sind die Fragen also mit ein bisschen Allgemeinbildung gut machbar. Das System ermittelt aus allen angemeldeten Xbox-Live-Mitgliedern 101 glückliche und hoffentlich clevere User. Die erwählten Kandidaten treffen in einem riesigen virtuellen Studio zusammen.

Ein Zufallsgenerator wählt am Anfang der Show einen der Kandidaten aus, welcher sich auf den heißen Stuhl in der Mitte setzt. Der Moderator stellt in jeder Runde eine Kategorie vor, wie z. B. "Film & Fernsehen". Das virtuelle Abbild von Linda de Mol liest eine Frage mit drei Antwortmöglichkeiten vor, die 100 Spieler drücken zu Hause auf ihrem Controller die X, A- oder B-Taste. Dafür haben sie ein gewisses Zeitlimit. Sobald die 100 eine Taste gedrückt haben, entscheidet sich der Kandidat auf dem heißen Stuhl. Wenn er falsch tippt, verbraucht er automatische einen der Joker.

Ganz klassisch steht der Expertenjoker zur Auswahl, ähnlich dem Telefonjoker bei "Wer wird Millionär", der in der Regel die richtige Antwort parat hat. Die zweite Möglichkeit ist der Publikumsjoker, bei dem alle gegebenen Antworten addiert werden und die die meist gegebene blinkt kurz als Hinweis auf - wiederum ähnlich wie in "Wer wird Millionär". Kein Wunder, schließlich stammt das Erfolgsformat auch aus dem Hause Endemol.

Und was ist jetzt das Besondere an diesem Spiel? Das es reale Preise gibt: Nach jeder Runde entscheidet der Kandidat auf dem heißen Stuhl, ob er seine Gewinn behalten und gehen möchte oder weiterspielen will, um die nächste Gewinnstufe zu erreichen. Auch seine 100 Gegner bekommen nach jeder Runde Microsoft Points gutgeschrieben, die sie später in Spiele tauschen können.

Schaltet der Kandidat auf dem heißen Stuhl alle 100 Kontrahenten aus, gewinnt der oder die Glückliche einen Preis. Das kann entweder ein Sofortgewinn wie ein Xbox 360-Spiel sein oder ein Gewinnlos. Je mehr Gewinnlose jeder Spieler im Laufe einer Staffel sammelt, desto höhere Chancen hat er an der Finalshow teilzunehmen. Dann geht es um richtig große Preise, wie LCD-Fernseher, Digitalkameras, Reisen oder einen Mini One von BMW.

Stellt sich nur die Frage, ob Endemol sich mit einem solchen Game-Format nicht selbst TV-.Zuschauer abjagt, die um 20:30 Uhr in der Regel den Fernseher einschalten.

"Es ist ein Experiment, zum ersten Mal bringen wir die TV-Welt von Endemol mit der Gamesindustrie zusammen. Klar besteht ein gewisses Risiko, das Zuschauer vom klassischen 'Wer wird Millionär' zu ?Einer gegen Hundert' abwandern', gibt Endemols Vizepräsident Adam Valkin im Gespräch mit dem 360-Live-Magazin offen zu.

"Aber wir dürfen uns nicht zurücklehnen und denken, es wird so weiter gehen. Wir sehen heute wie hart die Wirtschaftskrise das Fernsehen trifft, Marketingbudgets in Millionenhöhe brechen weg. Nur wenn wir heute in die Zukunft investieren, werden wir auch in zehn Jahren noch unter den Marktführern sein".

In Kooperation mit 360 Live, dem unabhängigen Fachmagazin für Xbox 360.

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