Tödlicher Facebook-Trend: Abiturient in Frankreich stirbt

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Bei französischen Jugendlichen gibt es aktuell wieder ein Facebook-Spiel, das an die "Biernominierung" erinnert. Das Spiel nennt sich: "Spring ins Wasser oder lade mich ins Restaurant ein". Dabei filmen sich Jugendliche, wie sie spektakulär ins Wasser springen. Ein 19-jähriger Abiturient aus der westfranzösischen Stadt Beganne hat dieses Spiel vergangenen Donnerstag (12. Juni 2014) mit dem Leben bezahlt.

Der Abiturient hat sich auf sein Fahrrad gesetzt und fuhr über einen Holzsteg in den Fluss Vilaine. Weil er Angst hatte, sein Fahrrad zu verlieren, hat er es an seinem Bein festgebunden. Das Gewicht des Fahrrads hat den 19-jährigen in die Tiefe gezogen. Der Fluss ist an dieser Stelle bis zu sechs Meter tief. Seine Freunde konnten ihn nicht mehr retten und er ertrank.

 

Behörden warnen bereits über's Radio vor dem Spiel!

Ursprünglich sollte man bei "Spring ins Wasser oder lade mich ins Restaurant ein" einfach nur bekleidet ins Wasser springen, sich dabei filmen und man wird vorher von Bekannten dazu "nominiert" - wer der Aufforderung nicht nachkommt, der muss zum Essen einladen.

In den vergangen 14 Tagen wurden die Aufgaben immer verrückter. So heißt es immer öfter, dass man mit dem Fahrrad, Skateboard oder Rollschuhen ins Wasser springen soll. Mittlerweile warnen sogar die Behörden vor der Wette. Einige Tage vorher hat sich auch ein Jugendlicher schwer verletzt, weil er kopfüber in einen flachen Bach gesprungen ist - auch er wurde durch Restaurant-Nominierung dazu aufgefordert.