Tipps & Tricks: Handy im Urlaub!

Tipps & Tricks: Handy im Urlaub!
Tipps & Tricks: Handy im Urlaub!

Vor Antritt der Reise solltest du einige Dinge abklären:

Frage bei deinem Netzbetreiber (einfach die Hotline wählen) nach, ob dein Handy für Auslandsgespräche freigeschaltet ist, und mit welchem Anbieter man im Urlaubsland am günstigsten telefoniert. Auf diese Weise kannst du mit der Option "Manuelle Netzwahl" vor Ort den ausländischen Netzbetreiber selber aussuchen.

Um im Ausland die Mailbox abrufen zu können, benötigst du einen speziellen PIN. Rufe daher vor dem Urlaub die Servicenummer deines Netzbetreibers an, um diesen Code zu erhalten.

Nicht vergessen: Zum Aufladen des Akkus wird in einigen Ländern ein Adapter für die Steckdose benötigt! Wenn du hingegen auf Nummer sicher gehen möchtest, dann empfiehlt sich der Kauf eines Ersatzakkus, vor allem dann, wenn du längere Zeit nicht an eine Steckdose kommst.

Speicher am besten alle wichtigen Rufnummern im internationalen Format ab (für Deutschland: 0049 - Vorwahl ohne Null - Rufnummer). Nur so klappt die Verbindung in die Heimat.

Ein Profitipp für alle Langzeitreisende: Wenn du dich für längere Zeit im europäischen Ausland aufhältst, solltest du dir überlegen, vor Ort eine Prepaid-Karte zuzulegen. Diese Karte kostet zwar zwischen 49 und 98 Euro, doch dafür kannst du damit deutlich günstiger nach Hause telefonieren und Auslandsaufschläge für ankommende Gespräche entfallen ebenfalls.

Einziges Manko: Du bist unter einer neuen Rufnummer erreichbar. Ausländische Prepaid-Karten gibt es vor Ort oder unter der Internet-Adresse www.globilo.de.

Nur mit einem Triband-Handy (GSM-1900) sind auch Telefonate in den USA und Kanada möglich. Solch ein Handy kannst du bei deinem Netzbetreiber gegen eine Gebühr ausleihen. Da selbst angenommene Telefonate in Amerika besonders teuer sind (bis zu 1,91 Euro pro Minute), solltest du auf Handy-Telefonate in Amerika allerdings möglichst ganz verzichten.

Und noch ein Tipp für Autofahrer: Auch in den meisten europäischen Ländern sind Telefonate während der Autofahrt ohne eine Freisprecheinrichtung verboten. Wer beispielsweise in den Niederlanden erwischt wird, muss 138 Euro berappen.

Nicht zuletzt wegen der eigenen Sicherheit solltest du (oder deine Eltern) auf Autotelefonate ohne eine Freisprecheinrichtung verzichten.

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