Jetzt gibt's Tidal: Was der Musik-Streaming-Dienst kann

Tidal
Seit 30. März 2015 gibt's Tidal. Eine Konkurrenz zu Spotify.

Kaufst du noch, oder streamst du schon? Statt im Laden eine CD zu kaufen, hören viele Musikfans mittlerweile über Streaming-Dienste die Songs, auf die sie gerade Lust haben. Seit 30. März 2015 gibt es den neuen Streaming-Dienst Tidal, den kein anderer als Rapper und Produzent Jay Z gestartet hat.

 

Das kann Tidal

  • Für 19,99 Dollar im Monat (etwa 18,60 Euro) kannst du Tidal nutzen
  • Für 9,99 Dollar im Monat (etwa 9,30 Euro) gibt's die abgespeckte Version mit reduzierter Tonqualität
  • Mehr als 25 Millionen Songs kannst du dir auf Tidal anhören
  • Musikredakteure empfehlen Songs und stellen Play-Listen zusammen
  • Zusätzlich findest du Musikvideos und Interviews auf Tidal
  • Tidal funktioniert auch offline, auf dem Computer, dem Tablet oder dem Smartphone
  • Sänger wie Kanye West, Rihanna, Madonna, Beyoncé, Usher, Coldplay und Alicia Keys haben sich verpflichtet, Tidal in Zukunft zu bevorzugen, wenn es darum geht, wo ihre Songs als erstes gespielt werden, berichtet das Musik-Magazin Billboard. Im Gegenzug wurden sie angeblich mit je drei Prozent am Unternehmen beteiligt.
 

Tidals Konkurrenten

Die Streaming-Dienste Spotify, Google Play Music und Deezer kannst du für 9,99 Euro im Monat nutzen. Spotify und Deezer bieten außerdem eine kostenlose Version an, bei der die Musik regelmäßig durch Werbung unterbrochen wird. Diese Möglichkeit gibt's bei Tidal nicht. Damit ist Jay Zs Plattform bislang die teuerste unter der Musik-Streaming-Diensten. Ob sie sich trotzdem durchsetzen wird?

Video: Mit diesen Stars stellte Jay Z Tidal in New York vor: