Testflug: ?IL2 Stumovik: Birds of Prey?

Testflug: ?IL2 Stumovik: Birds of Prey?
Testflug: ?IL2 Stumovik: Birds of Prey?

Flug-Simulationen für Konsolen sind über die letzten Jahre seltener geworden, als irgendein Genre sonst. ?IL2 Stumovik: Birds of Prey? für Playstation 3 und Xbox 360 will das ändern und bietet Spieler actionreiche, dabei gleichzeitig realistische Flugakrobatik. Die Drahtvogel-Experten von gamesTM haben sich den Pilotensessel gesetzt und starten ihren Testflug.

Durchstarten ist bei ?IL2? Programm: Nach einem kurzen Intro geht es direkt auf den ersten Trainingsflug, um sich mit Navigation, Waffenhandhabung und Steuerung vertraut zu machen.

Dann der erste Einsatz: mit einer Spitfire über der englischen Küste deutsche Bomber abfangen. Schnell ein Ziel markieren, ein paar MG-Salven später trudeln erste brennende Feindmaschinen ins Meer. Die nächste Mission: drei Kriegsschiffe versenken. Mit Bordkanonen ist da nichts zu machen, weshalb man je nach Mission auch mal Bomben oder Raketen unter die Flügel gehängt bekommt. Eine am Boden mitwandernde Markierung leuchtet rot auf, sobald ein Ziel im Visier ist, doch Treffer sind Übungssache. Die sechs aufeinander folgenden Kampagnen führen einen quer durch Europa: Großbritannien, Sizilien, Korsun, Stalingrad, Ardennen und Berlin. Je nach Land stehen insgesamt 39 Maschinen bereit, darunter Supermarine Spitfire Mk IX, Junkers Ju-87B-2 Stuka oder P-51B Mustang.

Die Einsätze reichen von Aufklärungsflügen über Luftkämpfe bis hin zu Geleitflügen für Bomber. Wer Erfolg hat, schaltet weitere Einsätze, Waffen und Maschinen frei. Speziell im Arcade-Modus wird die Sache durch Vorhalte-Zielmarkierung, Endlos-Munition und einen Antriebsturbo stark vereinfacht. Anders sieht es aus, wenn man die Spiel-Modifikationen ?Realistisch? oder ?Simulator? freigespielt hat. Hier ist fliegerisches Können gefragt, denn die wendigen Jagdmaschinen kommen schnell ins Trudeln, da verlangt schon ein einfacher Looping Fingerspitzengefühl. Trotzdem fesselt es, die Grenzen der Aerodynamik auszuloten: Geht die Kurve noch enger? Kann man den Drahtvogel noch später aus dem Sturzflug ziehen?

Speziell in diesem Modus ist die Freude über jeden Abschuss groß. Dumm nur, dass die Technik nicht immer ganz rund läuft. Bei viel Luftverkehr gerät die Bildrate schon mal ins Stocken. Passiert nicht oft, ist dennoch spürbar. Ansonsten zeigt sich die Grafik von der besten Seite: Patronenhülsen fallen aus dem Schacht, Einschusslöscher zieren Rumpf und Tragflächen und am Boden erkennt man klar Bäume und Gebäude. Der Sound? Authentische Effekte, passende Musik, deutsche Sprecher, Genre-Standards eben.

Alles in allem also ein Spiel, das sich sehen lassen kann. Spiel? Im realistischen Modus fast schon nicht mehr, dann fliegt sich?s eher wie eine beinharte Simulation. Braucht Arbeit, macht dann aber auch viel Spaß.

In Kooperation mit gamesTM, dem unabhängigen Multiplattform-Fachmagazin

www.games-tm.de

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