Tales of Monkey Island

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Rückblickend überrascht es immer noch, wie gut den Jungs von Telltale Games die Wiederbelebung von "Monkey Island" geglückt ist. Überraschend witzig, einfallsreich, wenn auch nicht ganz perfekt war der erste Happen ihres fünfteiligen Episoden-Spiels "Tales of Monkey Island". Jetzt hisst bereits Folge Zwei die Segel - ähnlich gut? Die Landratten von gamesTM machen den Test.

In "Monkey Island" verschlägt?s den mächtigen Piraten und Serienhelden Guybrush ? immer noch auf der Suche nach seiner Geliebten Elaine ? an die Riff-Insel Spinner Cay. Hier soll die Lösung für die Voodoo-Pest-Wolke zu finden sein, die die Karibik mit Grauen und Verderben überzieht. Los geht?s! Schon nach einer knappen Viertelstunde ist die gute Elaine gefunden ? und mit ihr Ex-Geisterpirat LeChuck, den Guybrush in Teil Eins versehentlich in einen Menschen verwandelte. In einen richtig gutherzigen, netten und leicht trotteligen wohlgemerkt, wie man jetzt überrascht feststellt. Aber geht?s hier mit rechten Dingen zu? Unglücksrabe Guybrush mag dem Braten jedenfalls nicht so recht trauen. Lösung für alle seine Probleme verspricht die Suche nach dem sagenumwobenen La Esponja Grande, einem übergroßen Schwamm. Nebenbei gilt es, einen übellaunigen Fisch, eine weiße Schildkröte und ein nobles Seepferdchen ausfindig zu machen ? bizarr, komisch, super! "Monkey Island" eben.

Gespielt wird all dies wie die erste Episode. Will heißen: Mit Tastatur und Maus geht?s ans Werk. Simples Point-&-Click? Fehlanzeige! Wer Teil Eins schon kennt, der findet trotzdem sofort rein. Grafisch und akustisch hat sich auf den ersten Blick nichts geändert. Bei genauerem Hinsehen wirken manche Hintergründe dennoch um einiges detailverliebter, verspielter und irgendwie bunter. Auch scheinen die Grafiker deutlich öfter mit Unschärfeeffekten hantiert zu haben, was der zweiten Episode einen verträumten Look verleiht. Die englischen Sprecher der einzelnen Charaktere sind wie schon in Episode Eins großartig ? vor allem Guybrush und LeChuck?s Synchronstimmen haben sich eine vergoldete Kiste Grog verdient. Ebenso die Schreiber der Dialoge, die wieder richtig witzig und einfallsreich daherkommen und perfekt zum Flair vergangener "Monkey Island"-Episoden passen. Was die Rätsel angeht: Die langwierigen Schatzsuche-Aktionen des Vorgängers rücken in den Hintergrund und werden durch kniffligere, abenteuertypischere Aufgaben abgelöst. An der einen oder anderen Stelle wird man nun deutlich länger knabbern als zuvor, jedoch nie verzweifeln.

Freibeuter-Fazit: Auch diesmal sind Profis wieder in drei bis vier Stunden durch, werden jedoch noch einen Tick besser unterhalten als in Teil Eins. Wer bisher zögerte, sollte spätestens jetzt zugreifen.

In Kooperation mit gamesTM, dem unabhängigen Multplattform-Fachmagazin

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