Taktik nachgeladen: ?Socom: Fireteam Bravo 3? im Test!

Taktik nachgeladen: ?Socom: Fireteam Bravo 3? im Test!
Taktik nachgeladen: ?Socom: Fireteam Bravo 3? im Test!

Team befehligen, Stellung halten, Terroristen erlegen: Richtig, es ist wieder Zeit für einen neuen Taktikshooter. Vier Jahre dauerte die Entwicklung, jetzt können Fans der PSP-exklusiven »Socom: Fireteam Bravo«-Reihe endlich im dritten Teil ihr Geschick beweisen. Ob sich das Warten gelohnt hat, beantwortet der Test von ?PS3M?.

Diesmal hat ein terroristisches Netzwerk mit seinen Massenvernichtungswaffen in der fiktiven serbischen Republik Koratvia die Aufmerksamkeit der US Navy Seals auf sich gezogen. Eine wenige einfallsreiche Geschichte, aber genug, um vier Elitesoldaten aus der Verfolgerspektive durch den Schnee zu schicken.

Vier Mann, ein Ziel: alle Gegner in den acht Missionen mit je drei Kapiteln ausschalten. Da gilt es alte Fabrikgebäude zu räumen, besetzte Häuser zu stürmen oder durch enge Gassen zu schleichen. Das alles mit einer gewöhnungsbedürftigen Steuerung: Statt wie in anderen Third-Person-Shootern die Feuertasten für die Kamerakontrolle zu gebrauchen, wird hier ausschließlich auf den übersensiblen Analog-Stick für die Laufrichtung und die R-Taste fürs Anvisieren gesetzt. Die Kreuz-Taste betätigt schließlich den Abzug von MG und Co. Das erschwert es, speziell Granaten in die gewünschte Richtung zu werfen.

Auch ein richtiges Deckungssystem dürfte sich manch einer sehnlichst herbeiwünschen, statt sich nur schutzweise vor Mauern oder Tonnen zu stellen. Ferner haben die Entwickler im Vergleich zu den beiden Vorgängertiteln den taktischen Anspruch deutlich zurückgeschraubt, zumal sich die Lebensenergie neuerdings nach kurzer Zeit ohne Treffer automatisch füllt und sich die Missionen erschreckend geradlinig spielen ? da reißen auch die wenigen Schleichpassagen kaum was raus.

Großartig dagegen, wie die KI-Kameraden auf die vom Spieler erteilten Befehle via Kreis-Taste reagieren und Türen auftreten, Gegner ausschalten oder Stellung halten. Ebenso motivierend sind die KK-Punkte, die es für abgeschlossene Missionen gibt und mit denen sich neue Waffen, Kampfanzüge und Verbesserungen freischalten lassen, etwa eine praktische Wärmebildkamera. Nur die Feind-KI könnte cleverer agieren und nicht nur als chronischer Bleimagnet dienen.

Dass man ständig im Vierer-Squad unterwegs ist, kommt nicht von ungefähr, ist »Bravo 3« doch voll auf Mehrspieler ausgelegt. So können bis zu vier Freunde im Ad-hoc- oder Infrastruktur-Modus miteinander die Kampagne erleben. Im Online-Mehrspieler-Modus sind?s sogar 16 Spieler, die sich in den fünf Modi zum Beispiel bei »Free for All« gegenseitig niedermähen oder bei »Capture and Hold« die Stellung gegen das feindliche Team verteidigen. Nichts Innovatives, funktioniert aber selbst mit Sprach-Chat ohne Hänger und macht deswegen ordentlich Laune. Ebenso Lob verdienen die eindrucksvolle Grafik, die großartige deutsche Sprachausgabe und die packenden Zwischensequenzen. Da sieht man auch gerne darüber hinweg, dass der normale Schwierigkeitsgrad dank durchwachsener Gegner-KI deutlich zu einfach ausfällt und das Story-Ende schon nach gut fünf Stunden über den Bildschirm flimmert.

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