Zoff um Cristiano Ronaldo Stürmer ist in Aserbaidschan

Cristiano Ronaldo ist mit der portugiesischen Nationalelf in Aserbaidschan.

Trotz Gelbsperre und leichter Verletzung ist Cristiano Ronaldo mit der portugiesischen Nationalmannschaft zum Länderspiel nach Aserbaidschan gereist. Das kommt in Madrid gar nicht gut an und sorgt für Zoff.

Portugals Top-Star und Kapitän Cristiano Ronaldo sorgt für Ärger bei seinem Klub Real Madrid. Trotz einer leichten Verletzung und einer Gelbsperre hat der Angreifer die Reise zum Länderspiel Portugals nach Aserbaidschan mitgemacht. Nach dem 3:3 gegen Israel am Freitag flog Ronaldo nach Baku, der Hauptstadt Aserbaidschans. Dort spielen die Portugiesen am Dienstag Abend und müssen dringend drei Punkte einfahren um in der WM-Qualifikation nicht abzurutschen. Im Moment steht Portugal auf Platz drei mit 8 Punkten, hinter Israel (8 Punkte) und Russland (12 Punkte). Der Dritte hat keine Chance zur WM nach Brasilien zu fahren.

Deswegen ist es für "CR7" auch wichtig, sein Team zu unterstützen. "Ich bin voll und ganz bei meiner Nationalmannschaft", sagt Ronaldo. "Ich will hier sein und ich glaube, dass meine Anwesenheit auch ohne dass ich spiele dem Team, meinen Mannschaftskameraden und mir gut tut." Real hat keine Chance, den Star früher zurückzuholen. Allerdings sind sowohl Präsident Florentino Peréz, als auch viele Fans sauer auf Cristiano. 7.000 Kilometer Umweg halten die Real-Anhänger für absolut überflüssig – zumal nächste Woche das Champions League-Achtelfinal-Hinspiel gegen Galatasaray auf dem Programm steht. Besonders übel stößt dabei auf, dass er seinen Arbeitgeber, der ihm viel Geld bezahlt hinter die Interessen der Nationalelf (die kein Gehalt bezahlt) stellt.

Ist es in Ordnung, dass Cristiano bei der Nationalmannschaft ist? Oder sollte er in Madrid sein?