Zoff in der Formel 1

Was hält Webber wirklich von seinem Teamkollegen?

Was geht zwischen den Red-Bull-Piloten Mark Webber und Sebastian Vettel ab? Gut standen sich die beiden Teamkollegen noch nie - am Wochenende gab es wieder neuen Zündstoff zwischen den Titeljägern.

Zoff, Zoff und noch mehr Zoff - auf der Pressekonferenz nach dem Indien-Grand-Prix kam es zum Eklat zwischen den beiden Red-Bull-Piloten. Der drittplatzierte Australier Mark Webber verließ kopfschüttelnd das Podium als Sebastian Vettel das Wort hatte. Auf die Frage was die beiden WM-Anwärter - Vettel und Alonso - am liebsten vom anderen hätten, schlug der deutsche Formel-1-Fahrer den Tausch der Baseball-Mütze vor. Mark Webber war die Aktion wohl zu blöd! Er stand einfach auf und beendete die PK. Eine Strafe wird der WM-Rivale für seine Aktion nicht erhalten. Er entschuldigte sich im Anschluss für seinen unnötigen Abgang, da er angeblich nur einen früheren Flieger nach Dubai erwischen wollte. Grün sind sich die beiden Red-Bull-Kameraden dennoch nicht!

 

Noch mehr Zoff

Doch woran liegt es, dass sich die beiden Kollegen alles andere als gut verstehen? Bereits 2010 gerieten Vettel und Webber häufiger aneinander. Der Australier gab damals offen zu mit seiner Rolle im Team unzufrieden zu sein. Spricht da der Neid??? Mit 36 Jahren hat es der Formel-1-Fahrer noch nicht geschafft einen großen Titel abzuräumen. Im gleichen Auto gelang dies Sebastian Vettel schon zwei Jahre in Folge. Während der Heppenheimer auf die erneute Titelverteidigung zusteuert, fährt sein Kollege nur hinterher.

 

Crash zwischen Vettel und Webber

Heftiger Crash: Im GP der Türkei geraten die beiden Führenden Mark Webber und Sebastian Vettel 2010 aneinander. Die Red-Bull-Piloten konnten das Rennen nicht beenden und fuhren demnach keine wichtigen Punkte ein. Im Anschluss schoben sich die Stallrivalen gegenseitig die Schuld zu! Und prompt folgte die nächste Diskussion: Beim Qualifying in Silverstone hatte der Australier damals seinen Frontflügel an den Teamkollegen abgeben müssen, nachdem Vettels Flügel beschädigt worden war.