Zidane: Bale war zu teuer Zinedine Zidane kritisiert hohe Ablösesumme

Zinedine Zidane (r.) findet die Ablösesumme für Gareth Bale zu hoch.

Zinedine Zidane, ehemaliger Weltfußballer und jetzt Co-Trainer von Real Madrid kritisiert die hohe Ablösesumme für Gareth Bale. Nach der Kritik am Özil-Wechsel gibt's weiter Zoff bei den Königlichen. Die Verantwortlichen stehen für ihre Transferpolitik unter Beschuss.

Als er 2001 zu Real Madrid wechselte, war Zidane Zidane der teuerste Transfer der Welt. 76 Millionen Euro wurden damals für den Franzosen bezahlt. Entweder der Co-Trainer der "Königlichen" hat das vergessen, oder er sieht den Transfer vonb Gareth Bale nochmal in anderen Sphären. In einem Interview mit dem französischen Sender Canal Plus sagte Zidane über Bale: "Kein Spieler der Welt ist soviel Geld wert." Die geschätzten 100 Millionen Euro seien definitiv zu viel für einen Fußballer, so Zidane. Kurz nachdem Cristiano Ronaldo und weitere Real-Stars den Abgang von Mesut Özil Kritisierten, kommt jetzt also auch aus dem Trainerteam Kritik am Transferverhalten von Real auf. Die Madrilenen hatten in der abgelaufenen Transferperiode für fünf Spieler geschätzte 182 Millionen Euro ausgegeben. Zwar wurden auch ca. 115 Millionen eingenommen, den Löwenanteil davon machen allerdings die 50 Millionen aus, die am letzten Tag der Wechselfrist für den überraschenden Transfer von Mesut Özil zu Arsenal London in die Kasse gespült wurden. Viele Fans und auch Teile der Mannschaft gehen davon aus, dass der deutsche Nationalspieler aus rein ökonomischen Gründen verkauft wurde. Der beste Vorlagengeber der vergangenen Spielzeiten wird dem Team sportlich fehlen, sind sich Beobachter und Stars wie Cristiano Ronaldo einig.