Wir schreiben Geschichte Borussia Dortmund trifft im CL-Finale in Wembley auf den nationalen Erzrivalen Bayern München

Der BVB trifft im CL-Finale auf den nationalen Erzrivalen Bayern München.

Wir schreiben Geschichte: Zum ersten Mal gibt es ein rein deutsches Champions-League-Finale im legendären Wembley-Stadion. Es treffen aufeinander: Der BVB und dessen nationaler Erzrivale Bayern München. Wie krass ist das denn bitte?

"Falls Gott will, dass wir das Finale erreichen, dann schaffen wir es. Wenn nicht, wird er seine Gründe haben", erklärte ein scheinbar gläubiger BVB-Trainer Jürgen Klopp vor der Partie gegen Real Madrid am Dienstag. Gott hin oder her, fest steht, dass der schwarz-gelbe Klub verdient nach England reisen darf, ebenso würdig auch – die seit gestern Abend feststehenden Lederhosen aus Bayern oder besser gesagt, die Zerstörer Barcas. Sie präsentierten ein Machtspiel der Extraklasse gegen eine der besten Mannschaft der Welt.

Und auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Wie krass ist das denn bitte? Ein Treffen von Currywurst und Lederhose auf feinem englischen Rasen. Oder mit den Worten von Dirk Nowitzki: „Deutsch deutsches Finale in der CL!!!! Ich dreh durch. Weltklasse. Fiiinaaaale oh oh.“

Gegen Real Madrid sicherte sich der BVB den Einzug in CL-Finale.
Gegen Real Madrid sicherte sich der BVB den Einzug in CL-Finale.

Und wer das Rennen um den Pokal macht, das ist für Thomas Müller keine Frage: "Jetzt wollen wir uns nicht aufhalten lassen. Man muss vor Dortmund Respekt haben, mehr aber auch nicht". Und Rummenigge sagt: "Ich möchte heute Abend gar keine Kampfansage losschicken Richtung Dortmund, dafür sind wir viel zu stilvoll" und dann voller Überzeugung: "Wir packen das Triple."

Comedian Matze Knop twittert in Richtung Jupp Heynckes: "Der Jupp kann eigentlich gleich auf der Trainerbank im Camp Nou sitzen bleiben. Die brauchen den da", während sich Turnstar Fabian Hambüchen schlichter ausdrückt: "Ein deutsches Champions-League-Finale! Weltklasse! Das wird was..."

Sprachlos über das Finale ist hingegen Franz Beckenbauer: "Wenn vor acht Tagen jemand gesagt hätte, dass es ein 4:0 und 3:0 gibt, hätte man ihn für verrückt erklärt. Aber es ist eingetroffen. 7:0 ist schon hart. Wenn man das vorher gesagt hätte, hätte man uns für verrückt erklärt." Und Bayern-Boss Rummenigge musste sich erst einmal kneifen.

Gegen Barcelona sicherte sich die Bayern den Einzug in CL-Finale.
Gegen Barcelona sicherte sich die Bayern den Einzug in CL-Finale.

 

Finale, ole! Finale, ole!

Positive Überschriften finden auch die internationalen Medien, so schreibt die "As": "Bayern hat ein weiteres Mal mit Barca getanzt" und der "Daily Mirror" aus England schreibt: "Kein Messi, keine Hoffnung! Die Katalanen wurden von den Bayern zum zweiten Mal klar beherrscht. Das Ende einer Ära..." So sieht das auch der ehemalige englische Nationalspieler Michael Owen: "Wow. Eine Kräfteverschiebung in der Fußball-Welt." Die italienische "Tuttosport" titelt: "Barça im Camp Nou gedemütigt. Bayern fliegt ins Finale."

Zwar fliegt Ex-Schalker Hans Sarpei nicht mit, aber auch er freut sich: "WIR SIND CHAMPIONS LEAGUE-SIEGER!" Und Kevin-Prince Boateng schickt Grüße an seinen Bruder: "Unglaublich, eine perfekte Vorstellung von Bayern München und Jerome. Ich hoffe, mein Bruder kennt den Moonwalk, falls sie die CL gewinnen???" Und zum Schluss gibt es sogar noch einen Heiratsantrag von "11 Freunde": "Lieber deutscher Fußball: Wenn Du jetzt noch nächstes Jahr Weltmeister wirst, dann heirate ich Dich. Unsere Kinder nennen wir dann Bastian, Mats, Jürgen oder Jupp. Patenonkel wird Jogi Löw. Aber das können wir dann auch noch mal in Ruhe besprechen." Und mit einem super Vorschlag kommt Ex-Bayern-Spieler Mario Basler. Er twittert: "barca und real könnten ja am samstag das vorspiel von dortmund gegen bayern machen."

 

Wembley, wir kommen!

Eines steht zumindest fest: Es wird ein deutsches Siegerteam geben und das nach zwölfjähriger Durststrecke. Wie krass ist das denn bitte?