Wilde Gerüchte um Jonathan Tah HSV-Bubi Millionen-Klausel und Wechsel-Gerüchte

Jonathan ist einer der wenigen Lichtblicke beim Hamburger Sportverein.

Jonathan Tah ist einer der wenigen Lichtblicke beim Hamburger SV. Mit 17 hat sich der Innenverteidiger einen Stammplatz erkämpft. Doch im Falle eines Abstiegs könnte der HSV-Bubi den Abgang machen. Erste Wechsel-Gerüchte und eine im Vertrag verankerte Millionen-Klausel machen aktuell die Runde.

Im Falle eines Abstiegs droht dem HSV der Ausverkauf. Angeblich hat Gladbach eine Auge auf Marcell Jansen geworfen und auch Jonathan Tah wird wohl nicht in der zweiten Liga kicken. Angeblich hat der Shootingstar schon Gespräche mit mehreren englischen Klubs geführt. Die besten Chancen auf eine Verpflichtung Tahs soll derzeit Manchester City haben.

 

Eine Ausstiegsklausel macht's möglich

Angeblich hat Jonathan Tah eine Ausstiegsklausel von 25 Mio. Euro (Sommer 2014) und 15 Mio. (Sommer 2015) im Vertrag. Bei einem Abstieg soll er schon für acht Mio. wechseln dürfen. Diese Details gehen aus Papieren hervor, die im Internet die Runde machen:

"Sofern dem HSV von einem Drittverein ein verbindliches Angebot über den Abschluss eines Transfervertrages bezüglich des Transfers des Spielers in einer Transferperiode I (Sommer) mit einer Transfersumme in Höhe von € 25.000.000 (in Worten Fünfundzwanzig Millionen Euro) netto oder höher vorliegt, ist der Spieler einmalig berechtigt, den vorliegenden Vertrag außerordentlich zu kündigen..."

Aber wie kommt der Vertrag an die Öffentlichkeit? Außer Tah, seinem Berater, den Eltern und dem HSV hat keiner Zugriff darauf...

 

Weitere Details

Sollte Tah für 25 Mio. Euro wechseln, bekommen er und sein Berater 10 Prozent. Würde die Ablöse 25 Mio. übersteigen, müsste der HSV nochmal 40 Prozent der Summe abtreten, die die 25 Mio übersteigt.

Jonathan Tah kassiert aktuell 50 000 Euro im Monat. Das Gehalt steigert sich in den nächsten Jahren, so dass das Mega-Talent am Ende seines Viereinhalb-Jahres-Vertrags etwa 4,5 Mio. Euro Grundgehalt bekommen hätte – oben drauf gibt's noch Prämien.

Einziges Problem: Es gibt riesigen Zoff, was die Richtigkeit des Vertrags vom HSV-Youngster angeht. Laut FIFA-Statuten ist es verboten, Verträge mit Laufzeiten von über 3 Jahren mit Spielern abzuschließen, die nicht volljährig sind. Antwort von HSV-Sportchef Kreuzer: "Der Vertrag ist rechtskräftig und liegt der DFL vor. Der vorhandene Vertrag (lief bis 2016) wurde nur um 2 Jahre verlängert."

Wer hat also recht? Plant da vielleicht jemand, das Top-Talent vom HSV wegzulocken?