Wegen Trapp: Eintracht-Klage? gegen Merdeces? Eintracht Frankfurt

Kevin Trapps Hand (rechts in der Tasche) ist nach dem Bruch noch nicht wieder ganz verheilt.

Weil sich Kevin Trapp bei einem Werbedreh für Mercedes die Hand gebrochen hat, überlegt Eintracht Frankfurt, Schadensersatzklage einzureichen. Der Klub war offenbar nicht über den Dreh informiert, die Verantwortlichen am Set höchst fahrlässig.

Eintracht Frankfurt prüft die Möglichkeiten, Autohersteller Mercedes auf Schadensersatz zu verklagen. Bei einem Werbedreh für Mercedes und die U21-Nationalmannschaft war Eintracht-Keeper Kevin Trapp auf glattem Boden mit Stollenschuhen ausgerutscht und hatte sich die Hand gebrochen. Der Torhüter fällt bis zum Saisonende aus. Bereits kurz nach dem Vorfall kündigte die Eintracht eine Prüfung der Vorfälle an. Da jetzt aber immer mehr Details ans Licht kommen, wird eine Klage oder eine außergerichtliche Einigung immer wahrscheinlicher. Laut Medienberichten wurden die Verantwortlichen am Set auf die Gefahr des glatten Bodens hingewiesen, ignorierten diese Warnungen aber. Kevin Trapp wurde dann aus Versehen von Pierre-Michel Lasogga zu Fall gebracht und konnte seinen Sturz nicht auffangen, da er keinen Halt auf dem rutschigen Untergrund hatte.

Eintracht Frankfurt wusste scheinbar gar nichts von diesem Dreh. Jetzt wollen sie Schadensersatz. Entweder vom DFB, von Mercedes oder von der für den Dreh verantwortlichen Agentur. Dabei soll es sowohl um das Gehalt des Keepers, als auch einen Teil der Ablösesumme gehen. Der DFB hat sich bisher genau so wenig zu dem Vorfall geäußert, wie Mercedes. Ist auch eine peinliche Sache…