Warum hakt der Immobile-Deal?

Der mögliche Transfer von Ciro Immobile zum BVB gerät mehr und mehr zur Hängepartie.

Borussia Dortmund und der Flirt mit Ciro Immobile – es könnte alles so einfach sein, ist es aber nicht! Woran und an wem der mögliche Immobile-Transfer hakt, erklären wir euch hier!

Seit Wochen ist klar: Der BVB will sich für die neue Saison mit Stürmer Ciro Immobile verstärken. Sportdirektor Zorc war bereits zu Verhandlungen in Turin und doch gibt es kein Ergebnis. Der BVB will, Immobile will und auch Juventus, Teilinhaber der Transferrechte, hat sein "Okay" gegeben. Der springende Punkt: Juve ist eben nur ein Klub, mit dem der BVB einig werden muss. Der andere: Stadtkonkurrent FC Turin! Und hier hakt es, denn: Der kleinere der beiden Turiner Klubs stellt sich quer und das obwohl Immobile laut BVB-Boss Watzke sich schon für den BVB entschieden hat.

 

Klarheit nur mit Juve

"Bei uns haben sich bisher weder Borussia Dortmund noch Atletico Madrid gemeldet", sagte Turins Presse-Manager Alberto Barile im Gespräch mit spox.com und geht noch weiter: "Die Sache ist wie folgt: Ciro Immobile gehört zu je 50 Prozent uns und Juventus. Am vergangenen Freitag hat Borussia Dortmund nur mit Juventus gesprochen - und am Abend dann noch mit Ciros Berater."

Einigung mit Juve, aber nicht mit dem FC Turin – die Gemengelage beim Immobile-Deal ist kompliziert. Zumindest blockt Immobiles aktueller Klub nicht komplett ab. ""Wir sprechen nach der Saison mit Ciro über die Situation. Wenn er wirklich gehen will, dann werden wir ihm keine Steine in den Weg legen", zitiert spox.com Barile weiter. Sieht aus, als gäbe es auf jeden Fall Chancen für den BVB, Immobile zu holen, allerdings sind noch eine Menge Baustellen offen – Fortsetzung folgt.

 

Tauschware Aubameyang?

Als Trumpf im Immobile-Poker könnte der BVB allerdings auch noch Pierre-Emerick Aubameyang ziehen. Der Gabuner, der in der BL einen Knaller-Start hinlegte, hat im Saisonverlauf mehr und mehr abgebaut. Mittlweile drückt "Auba" bei den Schwarz-Gelben fast nur noch die Bank, muss meistens hinter Winter-Neuzugang Milos Jojic anstehen, der im System von Jürgen Klopp deutlich weniger Anpassungsprobleme hat. Einen möglichen Aubameyang-Abschied nach nur einer Saison zwitschern die Spatzen deswegen schon von den Dortmunder Dächern und passenderweise soll Juventus Interesse an einer Verpflichtung des Flügelflitzers haben.