Voting: Pfiffe gegen Mario Gomez was denkt ihr darüber?

Die "Fans" in Kaiserslautern pfiffen Mario Gomez bei seiner Einwechslung aus.

Mario Gomez hat seit der EM 2008 keinen leichten Stand in der Nationalmannschaft. Der Stürmer gilt beim DFB als Chancentod und wurde in der Vergangenheit sehr häufig kritisiert und für viele Fans Zielscheibe von Spott und Pfiffen im Stadion. Eigentlich hatte Gomez damit gerechnet, dass sich die Häme gegen ihn legt, weil er nun in Italien spielt. "Jetzt spiele ich ja nicht mehr beim FC Bayern", sagte er in der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Paraguay. Doch es kam anders.

Schon bei seiner Einwechslung, als er gerade mal den Platz betreten hatte und noch kein einziges Mal am Ball war, hallte ein gellendes Pfeifkonzert durch das Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern. Zum Zeitpunkt der Einwechslung lag Deutschland gegen Paraguay mit 2:3 zurück, möglicherweise bekam Gomez den Unmut der Fans stellvertretend für die Mannschaft ab. Aber mit der Vorgeschichte ist das nicht einfach hinzunehmen. Kapitän Philipp Lahm ärgerte sich nach dem Spiel maßlos über die Zuschauer: "Dass die Zuschauer mal pfeifen, wenn sie nicht zufrieden sind, das ist eben so. Aber diese Pfiffe gegen einen eigenen Spieler kann ich überhaupt nicht verstehen", so Lahm. "Das kann die Mannschaft nicht akzeptieren. Das geht gar nicht," nahm er seinen Teamkollegen in Schutz. Und auch Lukas Podolski war verärgert über die Pfiffe: "Das ist unterste Schiene und hat nichts in einem Stadion zu suchen", so der Star von Arsenal London. "Natürlich haben die Fans das gute Recht, sauer zu sein, wenn ihre Mannschaft schlecht spielt. Diese Kritik müssen wir uns auch gefallen lassen. Aber dass ein Mitspieler grundlos so ausgepfiffen wird, macht mich einfach nur traurig."

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Voting: Was denkt ihr über die Pfiffe gegen Gomez?