Video: Schlimmer Ski-Sturz Rennabbruch sorgt für Rennabbruch

Klaus Kröll ist ein sehr erfahrener Ski-Profi. Beim Super-G in Lenzerheide sind die Bedingungen so mies, dass er heftig stürzt und sich an Schulter und Oberarm verletzt. Er wird mit dem Helikopter ins Krankenhaus geflogen, das Rennen abgebrochen. Hier ist das Video des Sturzes.

Dass das Rennen überhaupt gestartet wurde stößt vielen Fahrern übel auf. Der erste Profi, der die Piste herabraste, hielt nach seiner Zielankunft einen Zettel in die Kamera auf dem stand: "Ich war der Crash-Tester heute. Mama, ich bin noch am Leben." Nach dem Sturz wurde heftige Kritik an den Veranstaltern laut. Mehrere Ski-Profis sind der Meinung, dass ihre Gesundheit nicht so viel wertgeschätzt werde, wie Sponsoren-Interessen. "Ich bin stinksauer. Wenn die Gesundheit nicht im Vordergrund steht, ist es ein Witz. Noch mehr Routine als Krölli kann keiner haben", sagt Marcel Hirscher.

Auch Romed Baumann ist sich sicher, dass gerade weil Klaus Kröll stürzte die Bedingungen zu krass waren. ""Wenn Klaus solche Probleme hat, dann war es überm Limit", sagte er. Das Rennen war wegen Nebels und Schneefall bereits mehrfach zeitlich verschoben worden. Der deutsche Sikfahrer Felix Neureuther wurde wegen der üblen Voraussetzungen sogar zurückgezogen. "Die Trainer haben gesagt, es ist zu gefährlich", sagte Neureuther, der nur selten im Super-G antritt und deswegen erst recht nichts riskieren wollte.

Was meint ihr? Sind die Skirennen zu krass geworden und verlangen den Fahrern zu viel ab? Sind die Pisten überhaupt noch kontrollierbar?