VfB Stuttgart Transfercheck

Der VfB Stuttgart hat dieses Jahr noch nicht viel auf dem Transfermarkt unternommen und sich lediglich mit zwei unbekannteren Spielern verstärkt. Der VfB kann aber trotzdem gut gehandelt haben. Warum, sagen wir euch hier.

 

Die Transfers

Die [seo-b]Neuzugänge[/seo-b] Tim Hoogland (l.) und Tunay Torun.
Die [seo-b]Neuzugänge[/seo-b] Tim Hoogland (l.) und Tunay Torun.

Tunay Torun kommt von Absteiger Berlin und gilt als ein gutes, junges Talent. Tim Hoogland ist ein ordentlicher Rechtsverteidiger, der vielleicht auch noch einmal an seine starke Form in Mainz anknüpfen kann. Dort spielte er bis zur Saison 2010/11. Dann wechselte Hoogland zu Schalke, wo er sich aber nie richtig durchsetzen konnte. 

Insgesamt investierte der VfB nur ungefähr 200.000 Euro. Als dritter "Neuzugang" kommt Daniel Didavi aus Nürnberg zurück, wohin er zuletzt ausgeliehen war. Er gilt als Hoffnungsträger, weil er letztes Jahr in Nürnberg eine überragende Saison gespielt hat. Der Mittefeldspieler ist allerdings verletzt (Knorpelschaden im Knie) und wird wahrscheinlich bis November fehlen. Ansonsten holt der VFB nur noch vier Jugendspieler in die erste Mannschaft, von denen man allerdings nicht zu viel erwarten kann. Die Mannschaft hat nur wenige Spieler abgegeben, wie zum Beispiel Joker Julian Schieber, der allerdings letzte Saison keine allzu große Rolle gespielt hat.

 

Ist der Sparkurs gut ?

Durch die wenigen Wechsel geht der VfB ein Risiko ein, denn sie können über einen langen Zeitraum keine Spieler mehr verpflichten. Wenn es in der Hinrunde also nicht gut läuft, haben sie nur einen kleinen Kader zu Verfügung. Trotzdem bringen die wenigen Wechsel auch Vorteile mit sich. Die Mannschaft ist eingespielt und kann, wenn sie die Leistung der letzten Rückrunde abrufen um die CL Plätze mitspielen. Deshalb ist der Sparkurs auf den ersten Blick gut.