Vettel und Webber zoffen weiter

Sebastian Vettel und Mark Webber zoffen sich weiter.

Das Theater um Sebastian Vettel und Mark Webber geht in die nächste Runde. Bei Red Bull wurde jetzt die Stallorder aufgehoben, das heißt keiner der beiden muss mehr für den anderen fahren. Dazu werden die Sprüche der beiden Piloten immer bissiger, der Zoff hört nicht auf.

Vor dem GP von China am Sonntag geht der Zoff bei Red Bull in die nächste Runde. Zunächst wurde bekannt, dass das Team für den Rest der Saison auf Stallordern verzichtet, nachdem Sebastian Vettel in Malaysia eine Order mißachtete. Dann legte Vettel in einem Interview mit Attacken gegen Mark Webber nach: "Ich habe den Funkspruch zwar nicht verstanden, aber selbst wenn hätte ich wohl trotzdem attackiert", sagt Vettel. "Bei den Dingen, die in den vergangenen Jahren passiert sind glaube ich, dass der Mark es nicht verdient gehabt hätte, dass ich den zweiten Platz halte und ihm den Sieg überlasse." Vettel spielt damit auf Aktionen Webbers an, mit denen er Vettel mehrfach attackiert hatte obwohl es um den WM-Titel ging. Besonders gut ist noch das Rennen in Brasilien aus der letzten Saison, als Webber ihm in die Spur gefahren ist. Webber versucht zwar zu beruhigen und sagt: "Wir müssen versuchen, unsere Emotionen im Griff zu haben", aber das Band zwischen den beiden ist jetzt endgültig durchtrennt. Höchstwahrscheinlich muss Webber Red Bull nach der Saison verlassen. Mit Kimi Räikkönen gibt es auch schon einen Top-Kandidaten für die Nachfolge.

Vettel und Kimi, passt das besser als Vettel und Webber?

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In der aktuellen BRAVO SPORT gibt es ein XL-Poster von Sebastian Vettel! Dort liest du auch, was eigentlich die Aufgaben der Nummer 2 in einem Formel 1-Team sind und warum Sebastian Vettel durch den Zoff mit Mark Webber in der Falle sitzt. Außerdem analysieren wir, wie es in anderen Teams mit der Hierarchie aussieht. Und natürlich gibt es wieder jede Menge weitere Stories rund um das Geschehen im Sport.