Vettel: "Sicherheit muss sein"

Sebastian Vettel findet bei Interviews oft deutliche Worte.

Sebastian Vettel hat in einem Interview über die Reifenproblematik, seine Position im Red Bull Team und die Attacken seiner Konkurrenten gesprochen. Außerdem redet er über seine Einstellung zu Geld, Ruhm und dem Trubel um seine Person.

Sebastian Vettel hat ein langes Gespräch mit der "FAZ" geführt und eine Menge interessanter und spannender Dinge erzählt. Unter Anderem bekräftigt er seine Meinung zum Reifentheater: "Wir sind da draußen sehr schnell unterwegs", sagt der Weltmeister. "Ich fahre nicht in die Kurve und denke: Hält der Reifen oder nicht? Wir müssen davon ausgehen können, dass es damit keine Probleme gibt." Mit der Situation in Silverstone war Vettel deswegen wie fast alle Fahrer extrem unzufrieden. "Eines ist klar: Für unsere Sicherheit muss gesorgt sein", bekräftigt er. Der Zoff um die Reifen zieht sich nun schon durch die gesamte Formel 1-Saison.

 

Vettel sagt: "Ich bin nicht der Teamchef"

Zur Diskussion um seinen neuen Teamkollegen äußert sich Sebastian Vettel eher zurückhaltend. "Das ist nicht meine Entscheidung", sagt Vettel. "ich setze mich mit niemandem an den Tisch und sage: Bitte unterschreiben sie hier!" Er hat als Rennfahrer nichts mit den Personalentscheidungen zu tun. Schließlich sind nach wie vor Helmut Marko und Christian Horner die Verantwortlichen. Aus dem Hintergrund wirkt zudem Red Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz mit.

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In der aktuellen BRAVO SPORT erfährst du alles über die Teamstrukturen bei Red Bull. 70 Leute arbeiten für den Erfolg von Sebastian Vettel. Er bekommt zwar die Pokale und ist der Held der Öffentlichkeit – aber dahinter steht ein riesiges Team aus den Bossen, "Sebs" Vertrauten, dem Orga-Team, der Boxen-Crew und einer ganzen Menge "unsichtbarer" fleißiger Helfer. Also ab zum Kiosk!

Dennoch hat er natürlich im Tagesgeschäft eine Menge zu sagen und führt auch das Team – auf seine Weise. "Ich bin nicht der Teamchef, aber ich bin jetzt im fünften Jahr in diesem Team, hier wissen alle, was ich will." Er betont, dass er Professionalität von allen erwartet, aber auch gerne mit seinem Team feiert. Wichtig ist ihm vor Allem, dass seine Mannschaft ihre Arbeit ernst nimmt und sich nicht ablenken lässt. So wie er es auch tut – mit Ausnahme der Saisonpausen. Da kapselt sich "Seb" komplett ab, um nicht zu viel Druck und Stress zu bekommen. Den lässt er sich auch während der Saison nicht von außen machen. Auch nicht durch Attacken von Konkurrenten, wie Fernando Alonso, der letzte Saison immer wieder gegen Vettel stichelte.

Ignorieren kann der Heppenheimer diese Attacken nicht. "Aber ich will mich nicht davon beeinflussen lassen. Ob irgendeiner was sagt, ob es mir gefällt oder nicht – das ist nicht entscheidend für den Ausgang einer WM", sagt Vettel.

Das gesamte Interview mit Sebastian Vettel könnt ihr hier nachlesen.