Vettel rockt in Monza

Ganz oben auf dem Treppchen: Sebastian Vettel siegt vor Fernando Alonso und Teamkollege Mark Webber.

Sebastian Vettel hat seine Pole Position in Monza souverän verteidigt und beim Großen Preis von Italien seinen 32. Grand-Prix-Sieg eingefahren. Auf dem Autodromo Nazionale Monza holte Seb bereits 2008 den ersten Sieg seiner Karriere.

Der Traum vieler Ferrari Fans ist in Monza leider nicht wahr geworden: Gerne hätte man hier beim Heimspiel zwei Ferrari-Piloten auf dem Podium und am liebsten auch ganz oben gesehen. Dass da Sebastian Vettel ganz oben stand schmeckte den Zuschauern am Autodromo Nazionale Monza ganz und gar nicht – und das machten sie mit Lautstarken Pfiffen und Buh-Rufen mehr als deutlich! Alles andere als eine faire Geste gegenüber Vettel, der sich den Sieg souverän und verdient gesichert und Fernando Alonso im Ferrari auf Platz 2 sowie seinen Teamkollegen Mark Webber auf Platz 3 verwiesen hatte.

Der zweite Ferrari mit Felipe Massa im Cockpit erreichte die Ziellinie nur als 4. und schlitterte knapp an einem Podiumsplatz vorbei. Auf den Plätzen 5 und 6 fanden sich mit Nico Hülkenberg im Sauber und Mercedes-Pilot Nico Rosberg zwei weitere deutsche Fahrer in den Punkten.

Auch in den Punkten aber ziemlich abgeschlagen: Lewis Hamilton. Der englische F1-Pilot hatte schon im Qualifying seine Probleme mit der Strecke in Monza und hatte in der Parabolica, der Kurve vor der Zielgerade in Monza, einen Abflug ins Kiesbett hingelegt.

Kimi Raikkönen musst einen zusätzlichen Boxenstop einlegen, schaffte es nur auf Platz 11 und somit hieß es: Keine Punkte für den Iceman.

Von der schlechten Stimmung bei der Siegerehrung ließ sich Sebastian Vettel aber gar nicht beeindrucken und freute sich über eine super Leistung des gesamten Red-Bull-Racing-Team: "Das Team macht einen tollen Job! Diese Jahr ist das Auto absolut fantastisch! Wir hatten heute ein bisschen Probleme mit dem Getriebe und mussten uns ein bisschen zurücknehmen. Aber es war trotzdem ganz angenehm für mich, ich hatte zum Schluss noch ein schönes Polster! Fernando ist natürlich auch sehr gut gefahren und hat mich auch unter Druck gesetzt"