Transferverbot: Folgen für Barca und Marc-André ter Stegen | FC Barcelona

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Die FIFA bestraft den FC Barcelona für nicht genehmigte Transfers von Minderjährigen – mit einem Jahr Transfersperre!! Lest hier alles über das krasse Transferverbot für Barca! Doch was bedeutet das für den spanischen Klub? Und was ist eigentlich mit dem Transfer von Gladbach-Keeper Marc-Andre ter Stegen?

Krasse Sache: Der Fußball-Weltverband FIFA hat den FC Barcelona mit einem Transferverbot über zwei volle Transferperioden (Sommertransferperiode und Wintertransferperiode) belegt. Dabei hätte der FC Barcelona dringend Bedarf auf der einen oder anderen Position.

Carles Puyol verlässt Barca im Sommer, ein neuer Innenverteidiger steht deshalb ganz oben auf Barcas Wunschzettel, unter anderem soll David Luiz ein heißer Kandidat gewesen sein – doch daraus wird jetzt wohl nichts mehr. Und für den mittlerweile 34-jährigen Xavi müsste auch langsam ein Nachfolger im zentralen Mittelfeld her, in den nächsten zwei Transferperioden kann sich der FC Barcelona nun nicht dort verstärken – zumindest nicht mit einem Transfer von einem anderen Klub. Ein Deal mit z.B. Ilkay Gündogan wird also nicht mehr stattfinden bis Sommer 2015.

Im Tor ist ebenfalls Bedarf: Stamm-Keeper Victor Valdes hat sich das Kreuzband gerissen. Eigentlich sollte ja auch Marc-André ter Stegen von Borussia Mönchengladbach im Sommer nach Spanien wechseln. Was aus diesem Transfer wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt ungewiss. Fest steht wohl: Rückwirkend soll die Transfersperre nicht in Kraft treten. Falls der Vertrag zwischen ter Stegen und Barca also schon unterzeichnet ist, ist der Deal fix – trotz FIFA-Auflagen. Bis jetzt gab es allerdings keine offiziellen Mitteilungen von Borussia Mönchengladbach oder dem FC Barcelona, dass ein Vertrag unterschrieben worden sei.

Wenn es bisher nur Verhandlungen gab, wird die ganze Sache nun platzen – bitter für den Keeper. Und besonders bitter für Gladbach. Die haben die vielen Millionen, die der ter-Stegen-Deal bringen würde, nämlich schon neu investiert. 8 Millionen Euro flossen in den Kauf von Torwart Yann Sommer, weitere 2,25 Millionen gab der Verein für André Hahn aus.

Einen Hinweis darauf, dass Gladbach keine Kohle von Barca sehen wird, gibt folgende aktuelle Meldung: Die „Fohlen“ haben Mittelfeldspieler Juan Arango eine Vertragsverlängerung angeboten. Dabei stand schon so gut wie fest: Der 33-Jährige wird den Verein im Sommer verlassen. Sogar Xherdan Shaqiri war als Nachfolger im Gespräch. Doch geht Gladbach jetzt die Kohle aus?!

Eins ist aber wohl sicher: Der FC Barcelona wird beim internationalen Sportgerichtshof (CAS) Widerspruch einlegen. Ob dann wirklich alles so schlimm wird, wie es zurzeit aussieht, ist fraglich.

Erfahrt hier alles zur Transfersperre!