Transfer-Baustelle Dortmund! Hier muss Borussia Dortmund noch aufrüsten!

Die erste Trainingseinheit in Kirchberg. Noch ist der Kader nicht vollständig!

50 Millionen Euro möchte Borussia Dortmund insgesamt für neue Spieler ausgeben – ca. 22 Millionen Euro wurden davon bereits für Sokratis und Pierre-Emerick Aubameyang geblecht. Doch wo ist überhaupt noch Bedarf im Kader – und müsste der Transfer von Henrikh Mkhitaryan wirklich sein?

Von einem „Transfer-Stau“ bei Borussia Dortmund ist in den letzten Wochen immer wieder die Rede. Obwohl der Verein bereit ist, so viel Kohle für neue Spieler zu zahlen, lassen die nötigen Verpflichtungen auf sich warten. Zwar wird vor gut einem Monat mit Ex-Werder-Spieler Sokratis ein perfekter Ersatz für Innenverteidiger Felipe Santana gefunden, der zum Erzrivalen Schalke abgewandert ist. Und U21-Nationalspieler Lasse Sobiech, der an Greuther Fürth verliehen war, kehrt ebenfalls zurück zum BVB. In der Offensive passiert jedoch lange nichts – obwohl hier dringend Neuzugänge gebraucht werden!

 

Verstärkung im Sturm

Pierre-Emerick Aubameyang
Pierre-Emerick Aubameyang

Denn: Der Wechsel-Zoff um Robert Lewandowski zieht sich mittlerweile seit mehreren Monaten, ein Abgang des Polen könnte immer noch bevorstehen, spätestens aber 2014! Klar, dass im Sturm dringend Bedarf ist. Als Back Up für die Torgranate hat der BVB jetzt pünktlich zum Trainingsauftakt den französischen Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang verpflichtet. Der 24-Jährige ist vergleichsweise günstig, etwa 13 Millionen Euro investiert der Klub in das Talent. Aus dem BVB-Nachwuchs kommt zusätzlich noch der 19-jährige Youngster Marvin Ducksch.

 

Henrikh Mkhitaryan als Götze-Ersatz?

Mario Götze und Henrikh Mkhitaryan im Zweikampf
Mario Götze und Henrikh Mkhitaryan im Zweikampf

Aber: Auch der Abgang von Mario Götze hat eine riesen Lücke im Kader der Mannschaft hinterlassen, auf seiner 10er Position muss dringend für Ersatz gesorgt werden! Marco Reus hat schon öfter bewiesen, dass ihm die Rolle des Spielmachers auch liegt, aber: Wer ersetzt dann ihn? Da käme wohl momentan nur Kevin Großkreutz in Frage – dass Trainer Jürgen Klopp und die BVB-Chefs von dieser Variante allerdings nicht so viel halten, zeigen die Bemühungen des Klubs den Armenier Henrikh Mkhitaryan zu verpflichten.

Henrikh Mkhitaryan spielt seit 2010 bei Schachtar Donezk, traf im Champions-League-Achtelfinale bereits auf den BVB. Der 24-Jährige könnte gut in Kloppos System passen, allerdings gibt es einen kleinen Haken: Sein aktueller Klub möchte 30 Millionen Euro Ablöse! Das 30 Millionen Dollar (rund 23 Millionen Euro) Angebot von Borussia Dortmund lehnte der ukrainische Klub gerade erst ab!

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30 Millionen Euro – das sind ungefähr 3 Millionen mehr, als der Klub überhaupt noch zur Verfügung hätte! Und für einen weiteren Transfer wäre dann nichts mehr übrig. Dabei wäre für so viel Kohle sicher mehr als nur ein offensiver Mittelfeldspieler drin – und schließlich gibt es noch die eine oder andere Baustelle beim BVB. Marcel Schmelzer etwa ist nach wie vor der einzige gelernte Linksverteidiger, auch wenn Allrounder Kevin Großkreutz auch hier durchaus einspringen kann. Aber: Großkreutz als Ersatzmann für sämtliche Positionen? Außerdem fehlt mit Lukasz Piszczek in den nächsten Monaten bereits ein wichtiger Stammspieler. Der Rechtsverteidiger wird wahrscheinlich durch Neuzugang Sokratis ersetzt, der aber eigentlich Innenverteidiger ist – und dann wiederum als Ersatz für Mats Hummels oder Neven Subotic fehlt.

Was meint ihr dazu? Ist Henrikh Mkhitaryan trotz der 30 Millionen der perfekte Ersatz für Mario Götze? Wäre es schlauer, dafür mehrere andere Spieler zu verpflichten? Oder sollte Marco Reus besser auf die „10“ rücken und ein geeigneter neuer Flügelflitzer eingekauft werden?