Tränen in Liverpool! Titel fast weg! Suarez weint

Am Boden zerstört: Luis Suarez muss in der Saison seines Lebens (31 Tore) wohl auf den Meistertitel verzichten

Nach dem Spiel weinte Luis Suarez dicke Tränen! Der FC Liverpool hat gegen Crystal Palace den Sieg und damit auch (fast) schon die Meisterschaft verschenkt!

3:3 nach 3:0 – im Zusammenhang mit dem FC Liverpool stand dieses Ergebnis immer für die legendäre Aufholjagd im CL-Finale 2005 gegen den AC Mailand. Bis gestern. Denn seit diesem 5. Mai 2014 ist das 3:3 auch Ergebnis des Spiels, das als eins der bittersten in die Geschichte der Reds eingehen könnte. Durch das Unentschieden gegen Underdog Crystal Palace hat Liverpool den Titel nicht mehr in der eigenen Hand, muss hoffen, dass Manchester City eins seiner verbleibenden zwei Spiele verliert.

Dabei ging es so gut los: Joe Allen, Daniel Sturridge und Luis Suarez hatten den Tabellenzweiten (punktgleich mit ManCity) bis zur 55. Minute schon deutlich in Führung gebracht. Um City aus eigener Kraft noch abzufangen, mussten sie das um neun Treffer schlechtere Torverhältnis aufholen. Liverpool war auf Kurs! Von da an traf aber nur noch Crystal Palace: Delaney in der 79. und Matchwinner Dwight Gayle in der 81. und 88. Minute rissen Suarez und Co. brutal aus allen Titelträumen.

 

Bittere Tränen: Luis Suarez weint nach Abpfiff

Entsprechend sah es nach Abpfiff auf dem Rasen aus: Luis Suarez, mit 31 Buden gleichauf mit Cristiano Ronaldo bester Knipser in Europas Top-Ligen, weinte bitterlich, auch Kapitän Gerrard konnte die Tränen seines Kollegen nicht trocknen. Die Spieler wissen am besten, was für eine Riesen-Chance sie da ausgelassen haben. Die Chance auf die erste Meisterschaft seit 1990. Um den Titel doch noch zu holen, müssen sie jetzt hoffen, dass City von seinen Spielen gegen Aston Villa und West Ham mindestens eins verliert. Liverpool liegt durch den Punkt gestern in der Tabelle zwar einen Punkt vor dem Meister von 2011/12, hat aber auch ein Spiel mehr. Das letzte Match macht Liverpool kommenden Sonntag zuhause gegen Newcastle. Bis dahin brauchen sie ein kleines Fußballwunder. Sonst werden an der Anfield Road noch einige Tränen mehr fließen …