Torlinientechnik: So funktioniert das HawkEye!

Die Torlinientechnik HawkEye funktioniert mittels Kameras am Stadiondach.
Die Torlinientechnik HawkEye funktioniert mittels Kameras am Stadiondach.

Die Torlinientechnik HawkEye wird in der Bundesliga zur Saison 2015/16 eingeführt! Darauf einigten sich die Bundesligisten. Aber wie funktioniert die Technologie überhaupt?

 

Das HawkEye ist vor allem aus dem Tennis bekannt. Dort wird die Technologie schon seit Jahren eingesetzt. Die Torlinientechnik beim Fußball funktioniert über eigens installierte Kameras am Stadiondach. Jetzt denkt die DFL sogar darüber nach, die Technik schon für die Relegationsspiele der Saison 2014/15 einzusetzen. "Wenn der Anbieter garantieren kann, das System in so kurzer Zeit fehlerfrei zu installieren, spricht nichts dagegen", sagte DFL-Boss Christian Seifert.

Die Kameras sind damit das Herz der Torlinientechnik. Sie funktionieren auf wenige Zentimeter genau. Das HawkEye erfasst dabei den Ball und kann berechnen, ob er mit vollem Umfang hinter der Torlinie war oder nicht. Durch die verschiedenen Winkel der Kameras wird sichergestellt, dass das Ergebnis eindeutig ist.

 

Torlinientechnik: Signal an die Uhr

War der Ball im Tor, sendet die Torlinientechnik HawkEye ein Signal an die Armbanduhr des Schiedsrichters. Das funktioniert natürlich voll automatisch und in wenigen Bruchteilen einer Sekunde.  

Die Funktion der Torlinientechnik wird bereits seit der Saison 2013/14 in der englischen Premier League auf Herz und Nieren getestet. Bisher sind alle Beteiligten – Spieler, Trainer, Schiedsrichter, Fans – vollends begeistert vom HawkEye.

Stadionbesucher und TV-Zuschauer können live sehen, wie die Torlinientechnik HawkEye arbeitet und funktioniert.

Was sagst du dazu, dass die Torlinientechnik HawkEye eingeführt wird? Poste deine Meinung in die Kommentare!