Stuttgart zittert sich in Playoffs Europa League

Sven Ulreich hielt dem VfB Stuttgart das Unentschieden fest.

Der VfB Stuttgart hat durch ein glückliches 0:0 gegen Botew Plowdiw aus Bulgarien den Schritt in die Europa League-Playoffs geschafft. Ohne den verletzten Vedad Ibisevic gelingt den Schwaben kein Treffer, zudem verlieren sie mit Geord Niedermeier einen Stammspieler für drei bis vier Wochen.

"Das Wichtigste ist, dass wir weiter sind", sagt Sven Ulreich, Keeper vom VfB Stuttgart nach dem mühsamen 0:0 gegen Botew Plowdiw aus Bulgarien. Nach dem 1:1 im Hinspiel genügt Ulreich und Co. zu Hause ein torloses Unentschieden für den Einzug in die letzte Qualifikationsrunde für die Europa League. Der Gegner wird heute ausgelost. Stuttgart spielt mit wenigen Einfällen gegen tief stehende und auf Konter lauernde Bulgaren. Die erste Chance hat zwar Cacau (12.), danach sind die Gäste aber vor allem in der ersten Halbzeit einem Tor näher als der VfB. Der kommt zwar besser in die zweite Hälfte, hat aber bei Gelegenheiten von Nedelev (61.) und einem Abseitstor von Marian Ognajow Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Zudem verletzt sich in der 63. Minute Georg Niedermeier und muss mit Verdacht auf eine Innenbandverletzung am linken Knie ausgewechselt werden. Wahrscheinlich fehlt er den Schwaben drei bis vier Wochen. In der Schlussphase des Spiels sieht man wenig Strukturiertes, in der Nachspielzeit rettet Ulreich dem VfB das Unentschieden und die EL-Playoffs.