Shitstorm nach Alaba-Wahl in Österreich!

Die Wahl von David Alaba zu Österreichs Fußballer des Jahres wird heftig kritisiert.
Die Wahl von David Alaba zu Österreichs Fußballer des Jahres wird heftig kritisiert.

David Alaba wurde in Österreich zum Sportler des Jahres 2014 gewählt. Diese Wahl schmeckt aber nicht jedem! Es gibt sogar einen regelrechten Shitstorm gegen die Entscheidung.

Vor allem der Österreichische Skiverband (ÖSV) ist fassungslos über die Wahl zum Sportler der Jahres. Mit einer Stimme Vorsprung hat sich Bayern-Star David Alaba gegen Ski-Ass Marcel Hirscher durchgesetzt.

Hirscher hat den Ski-Gesamtweltcup gewonnen und zudem bei Olympia die Silbermedaille eingefahren. Trotzdem hat David Alaba den Preis als Sportler des Jahres in Österreich bekommen.

„Ja, ich gebe zu, ich bin ziemlich angefressen“, sagte ÖSV-Sportdirektor Hans Pum der „Krone“. Er geht sogar noch weiter und zieht einen Boykott in Erwägung: „Da überlege ich mir ernsthaft, ob wir nächstes Jahr überhaupt zu dieser Gala kommen sollen.“

 

Vor allem ist der ÖSV verärgert, da David Alaba, der bereits im Vorjahr den Titel bekam, erneut nicht persönlich zur Preisverleihung erschienen ist. „Von uns braucht keiner mehr kommen. Wie man sieht, klappt das bestens mit der Video-Konferenz“, sagte Pum sarkastisch.

ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel fordert: „Wer künftig nicht kommt, soll auch keinen Preis bekommen!“ Dennoch will er das nicht als Kritik an David Alaba verstehen: „David kann nichts dafür, er ist ein Supersportler, und wir gratulieren ihm zu dem Titel.“

Inzwischen hat sich David Alaba zu seiner Auszeichnung zu Wort gemeldet, allerdings hat er zu den ganzen Vorwürfen und Kritik keine Stellung bezogen.

Die Wahl zu Österreichs Sportler des Jahres wird von den Mitgliedern der Sportjournalisten-Vereinigung „Sports Media Austria“ durchgeführt.

Hat David Alaba die Auszeichnung verdient? Poste deine Meinung als Kommentar unter die News!