Seifenkistenrennen mit "Super Seb" Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel sorgt für jede Menge Fun neben der Spur.

Vettel hat alles gegeben, aber zum Siegt hat es nicht gereicht.

Super schräge Modelle, gefahren von obskuren Piloten präsentierten am Sonntag beim Red-Bull-Seifenkistenrennen in Herten im Ruhrgebiet ihre schrägen Fahrzeuge. Auch Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel ließ sich den Spaß nicht entgehen.

68 Teams zeigten sich beim Red-Bull-Seifenkistenrennen besonders kreativ und brachten jede Menge Fun mit ins Ruhrgebiet. Ihre einzigartigen Kreationen, wie beispielsweise „Die wilde Emma“ aus Lummerland und „Raceycling“, die schnellste Mülltonne der Welt zeigten sie stolz und mit einer großen Portion Humor den 55000 Zuschauern und der zehnköpfigen Jury. Neben den Musikern von The BossHoss und Ski-Sprung-Rentner Sven Hannawald saß auch der dreifache Formel-1-Weltmeister und Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel in dem Komitee, aber nicht nur dort, ...

 

„Super Seb“ gibt in seinem rot-blauen Overall alles

... denn er konnte es sich nicht entgehen lassen, den Spaß selbst mitzuerleben. Es wurde über die ausgefallenen Modelle gestaunt und enorm viel gelacht und ganz besonders über den Dreher des dreifachen Formel-1-Weltmeisters Sebastian Vettel. Denn der traute sich wagemutig mit seiner roten Seifenkiste auf die Strecke. Nach einem guten Start und gut gefahrenen S-Kurven sah zunächst auch noch alles nach einem Spitzenrennen aus, bis Vettel kurz vorm Ziel falsch einlenkte, von der Ideallinie abkam und sich drehte. Dank des eingebauten Hilfsmotors wurde „Super Seb“ dann auch noch zum Falschfahrer und fuhr die halbe Strecke, an jubelnden Fans vorbei, wieder zurück. „Das Rennen hier hat mir Riesenspaß gemacht! Aber der Zielsprung hat mich ehrlich gesagt ein bisschen überrascht“, so der Heppenheimer. „Die Reifen haben gehalten, das war mal eine schöne Erfahrung“, ergänzte der dreifache Champ mit einem fetten Grinsen im Gesicht. Und gibt dann etwas zerknirscht zu: „Das habe ich voll verkackt“.

 

Formel-1-Pilot Vettel bekommt Flügel

Mit Flügeln hätte "Super Seb" die Kurve vielleicht gekriegt ...
Mit Flügeln hätte "Super Seb" die Kurve vielleicht gekriegt ...

Sebastian Vettel stand am Ende des Tages nicht auf dem Treppchen, durfte aber die Preise an die Gewinner verteilen, die als Gäste zu einem Formel-1-Rennen eingeladen wurden. Dort können sie mal in die Welt der Motoren und Pferdestärken hineinschnuppern, bis Red Bull im nächsten Jahr wieder zu Badewannen auf vier Rädern, dem Papst im Papamobil, Fred Feuerstein und fliegenden Toiletten einlädt.