Schwere Vorwürfe: Benatia ein Lügner?

Mehdi Benatia hat sich mit dem AS Rom überworfen.
Mehdi Benatia hat sich mit dem AS Rom überworfen.

Schwere Vorwürfe gegen Bayern-Star Mehdi Benatia: Ist der Abwehrspieler ein Lügner?

Nach seinem Wechsel zum FC Bayern München lässt James Pallotta, der Präsident des AS Rom, kein gutes Haar mehr an Mehdi Benatia. Er bezeichnet seinen ehemaligen Abwehrspieler in einer offiziellen Stellungnahme sogar als Lügner! Der Auslöser: Der Marokkaner hatte behauptet, dass er gar nicht wechseln wollte, aber Rom eine hohe Ablösesumme kassieren wollte. Das sieht der Roma-Boss ganz anders!

 

Pallotta: Benatia hat mich angelogen

Roma-Präsident James Pallotta.
Roma-Präsident James Pallotta.

Auf der Vereinshomepage erklärt James Pallotta: "Medhi Benatia knüpft offensichtlich an seine Erfindungen der vergangenen Monate an. Im Juli einigten wir uns darauf, ihm eine Bonuszahlung und eine Gehaltserhöhung zu geben. Ich sagte ihm ich wolle ihn auf keinen Fall gehen lassen und er sagte mir persönlich, dass er darüber sehr glücklich sei. Während des folgenden Monats log er dann Trainer Rudi Garcia und seine Mannschaftskameraden über die Höhe seines Bonus und seinen Willen zu Bleiben an. Dass er mich angelogen hatte, damit konnte ich noch umgehen. Aber dass er Rudi Garcia und seine Mitspieler angelogen hat, ist inakzeptabel", schilderte der AS-Präsident.

 

Palotta: Benatia Gift für uns

Das sei auch ein Auslöser gewesen, warum man den 27-Jährigen abgegeben hat. "Ich sagte Sportdirektor Sabatini, dass er Gift für uns sei und dass ich ihn hier nicht mehr haben wollte", erklärte Pallotta: "Es ging dabei nicht ums Geld. Es ging darum, welchen Charakter wir in unserer Kabine wollten. Ich bin tief enttäuscht, dass einer unserer Spieler so verhalten hat."

Daraufhin wechselte Mehdi Benatia für rund 26 Millionen Euro zum FC Bayern München. Gegenüber des "kicker" hatte Benatia die Vorgänge so beschrieben: "Walter Sabatini sagte mir, dass der Verein mich eigentlich behalten wolle, doch man brauche auch Geld, sodass man mich vielleicht verkaufen müsse. Das hat mich erst einmal irritiert, denn ich wollte bleiben. Wir haben uns dann darauf geeinigt, dass mein Vertrag angepasst wird oder ich zu einem Topklub wechsele."