Schalke: Jens Keller gefeuert!

Gefeuert! Jens Keller ist nach rund zwei Jahren kein Schalke-Trainer mehr.
Gefeuert! Jens Keller ist nach rund zwei Jahren kein Schalke-Trainer mehr.

Jens Keller ist als Schalke-Trainer gefeuert worden! Das bestätigte der Verein auf Twitter!

Manager Horst Held zur Entlassung von Keller: "Die Leistungen der Mannschaft in den vergangenen Wochen sind immer wieder starken Schwankungen unterlegen gewesen. Auch positive Ansätze wie die sieben Punkte aus der Englischen Woche mit dem i-Tüpfelchen des Derbysiegs haben leider keine nachhaltige Wirkung gezeigt."

Schalke hat damit Keller entlassen, der nie richtig bei den Königsblauen angekommen war. Von Beginn seiner Amtszeit (Dezember 2012) wurde der 43-Jährige, der einen Vertrag bis 2015 besitzt, kritisiert. "Es fehlt die notwendige Konstanz, um unsere gesteckten sportlichen Ziele zu erreichen. Daher haben wir uns dazu entschieden, einen Schnitt zu vollziehen", so Held.

Doch warum wurde Schalke-Trainer Keller gerade jetzt gefeuert? Die 1:2-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim war wohl zu viel. Bei nur zwei Siegen in zehn Pflichtspielen hatte Keller am Ende nicht mehr viele Argumente auf seiner Seite. "Dennoch sollten wir nicht vergessen, dass Jens Keller in den vergangenen 22 Monaten gute Arbeit geleistet hat. Er hat unsere Mannschaft im Dezember 2012 in einer schwierigen Situation übernommen, zweimal hintereinander in die Gruppenphase der Champions League geführt und dort jeweils das Achtelfinale erreicht. Dazu hat Jens weiteren Talenten aus unserer Knappenschmiede zum Sprung in die Bundesliga verholfen. Dafür gebührt ihm der Dank des FC Schalke 04", sagt Heldt weiter.

Auch ein Nachfolger für den gefeuerten Keller ist bereits gefunden. Ab sofort übernimmt Roberto di Matteo (zuletzt Chelsea) an der Seitenlinie! Er bekommt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017. Damit ist es eine große Lösung für S04, di Matteo hat immerhin die Champions League gewonnen! Der Italiener, der sechs Sprachen fließend spricht, wird die Mannschaft im kommenden Heimspiel gegen Hertha BSC am 18. Oktober erstmals coachen. „Mit dem Trainerwechsel möchten wir einen neuen Impuls setzen“, sagt Heldt. „Wir sind der festen Überzeugung, dass Roberto Di Matteo das Team stabilisiert und es schafft, unsere Ziele in der Bundesliga und der Champions League zu erreichen.“