Schalke auf CL-Kurs

Max Meyer schiebt die Kugel ins Netz und dreht jubelnd ab - das 1:0!

Der FC Schalke 04 besiegt im Freitagsspiel die Eintracht aus Frankfurt und ist auf dem besten Wege sich direkt für die Champions League zu qualifizieren. Max Meyer und Jefferson Farfan knipsen für Königsblau.

Schalke 04 hatte zur Eröffnung des 30. Spieltags Eintracht Frankfurt zu Gast. Ende der sonst unspektakulären ersten Halbzeit köpfte Klaas-Jan Huntelaar aus kurzer Entfernung auf das Tor der Eintracht. Doch Kevin Trapp zeigte einen weltklasse Reflex und lenkte die Kugel über die Latte. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Schalke deutlich gefährlicher und setzte Frankfurt stark unter Druck. Sead Kolasinac donnerte in der 59. Minute einen Weitschuss an den Pfosten. Den Abstauber nahm Huntelaar, der am starken Trapp scheiterte. Der parierte Ball landete jedoch genau vor den Füßen von Max Meyer, der die Pille endlich ins Netz haute - 1:0

Huntelaar scheitert aus knapp drei Metern Entfernung am starken Kevin Trapp
Huntelaar scheitert aus knapp drei Metern Entfernung am starken Kevin Trapp

 

Huntelaar verschießt Elfer

Nach dem Führungstreffer ging es munter weiter: Zuerst traf Julian Draxler zum 2:0, das jedoch wegen Abseits nicht gegeben wurde. Drei Minuten später schaffte es Eintracht-Stürmer Joselu nicht den Ball zum Ausgleich an Schalke-Schlussmann Ralf Fährmann vorbeizuspielen. Nach einem Foul von Zambrano an Draxler gab es Elfmeter für Königsblau. Der "Hunter" schnappte sich die Kugel und zog ab. Doch wieder war Trapp mit einer überragenden Parade am Ball und verhinderte die Vorentscheidung. Für diese sorgte in der Nachspielzeit schließlich der eingewechselte Farfan. Einen Freistoß aus ca. 20m zirkelte er präzise über die Mauer zum 2:0.

Farfan sorgt mit einem sehenswerten Freistoß für den Heimsieg der Königsblauen.
Farfan sorgt mit einem sehenswerten Freistoß für den Heimsieg der Königsblauen.

 

Frankfurt im Niemandsland

Während Schalke jetzt zehn Punkte auf den Viertplatzierten Gladbach hat und damit auf dem besten Wege in die Champions League ist, stolpert Frankfurt irgendwo im Niemandsland der Liga umher. Nach oben ist der Abstand zu groß und auch mit dem Abstieg wird die Eintracht wohl nichts mehr zu tun haben.