Ribery: So erklärt er seine Tätlichkeit!

Franck Ribery Tätlichkeit.
Franck Ribery hat sich im Pokalspiel gegen Braunschweig zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen.

Franck Ribery hat sich im Pokalspiel gegen Braunschweig (2:0) zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen! Gegen Benjamin Kessel trat der Bayern-Star nach. Sein Glück: Schiedsrichter Dr. Jochen Drees hat diese Aktion übersehen.

Dennoch schlug die (erneute) Tätlichkeit von Ribery große Wellen. Darauf angesprochen sagte der Franzose: „Das war nicht böse gemeint. Das ist Fußball.“  Aber ist die Sache damit vom Tisch. Wenig später räumte der 31-Jährige ein: „Natürlich kommen da beide Füße nach vorne. Das kann passieren, aber das war nicht so schlimm. Ich war nicht sauer.“

Teamkollege David Alaba verteidigte Ribery. Zu der Tätlichkeit sagte der Österreicher: „Natürlich muss man ihn manchmal beruhigen, aber wenn dir jedes Mal drei, vier Spieler am Arsch hängen, dann geht dir das schon irgendwann auf die Nerven. Da spielen Emotionen mit. Wenn drei, vier Spieler pro Spiel versuchen, dir in die Beine zu treten oder dich zu foulen, dann versucht er sich einfach nur zu wehren. Und das gehört dann auch dazu und ist auch gut so."

Bayern-Trainer Pep Guardiola fand die Tätlichkeit alles andere als lustig. „Wir müssen das kontrollieren. Wenn man in der Champions League mit Zehn gegen Elf spielt, ist es gefährlich." ARD-Experte Mehmet Scholl sah das ähnlich: „Ich liebe Franck Ribéry und wie er Fußball spielt, aber das ist seine einzige Schwachstelle: sein Temperament.“

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