Real wollte Gomez

Mario Gomez netzt jetzt für Florenz, obwohl auch Real Madrid ihn wollte.

Mario Gomez ist glücklich in Florenz und hat schon seine ersten Buden in der Serie A genetzt. Im vergangenen Sommer war der deutsche Nationalspieler vom FC Bayern zum Klub aus Norditalien gewechselt – für 15 Millionen Euro war Gomez fast ein Schnäppchen. Wie Gomez nun im Interview mit dem "Kicker" verriet, war auch Real Madrid an ihm interessiert, doch Gomez sagte ab.

Real Madrid wollte ihn holen, doch Gomez entschied sich für Florenz. Die Gründe erklärt er im Interview mit dem "Kicker". "Es ehrte mich, weil meine ganze Familie Real-Fans sind. Ich bedankte mich für das Interesse und sagte meinem Berater, dass ich nur nach Florenz wolle", so Gomez. Nanu!? Das würde sicher nicht jeder Fußballer so machen, aber für den deutsche Nationalspieler gibt es gute Gründe: Bei Real wäre er einer von vielen gewesen, hätte sich im Sturm mit Karim Benzema abwechseln müssen – für Gomez keine Option.

 

"Ich will mich austoben"

Gomez hatte zu Bayern-Zeiten immer betont, dass er nur nach Florenz wechseln wolle. Das wiederrum hatten viele Fans nicht ganz verstanden und auch in der Medienlandschaft gab es viele Fragezeichen – doch Super-Mario hat eine einfache Erklärung parat: "Ich will mich noch einmal richtig austoben und nicht bei einem Topverein 50 Prozent der Spiele machen und viele Titel holen. Ich will Samstag-Mittwoch-Samstag spielen”, sagte der Nationalspieler. Und der SC Florenz schient dafür genau die richtige Adresse zu sein. "Auch wenn die Europa League zunächst ein Rückschritt ist", wie Gomez einräumt.

Gomez will kicken und geht dafür nicht den Weg des Geldes, schlägt sogar ein Real-Angebot aus. Was haltet ihr davon? Müsste es von Typen wie Super-Mario mehr geben oder könnt ihr verstehen, dass Fußballer ihre Vereine fast ausschließlich nach den Verdienstmöglichkeiten wählen? Diskutiert mit!!!