Real will Luis Suarez nicht Transferpoker Madrid Liverpool

Das Gezerre um Liverpool-Stürmer Luis Suarez geht in die nächste Runde.

Real Madrids Trainer Carlo Ancelotti ist mit seinen Optionen im Angriff zufrieden und will Luis Suarez nicht vom FC Liverpool loseisen. Cristiano Ronaldo, Karim Benzema und zwei Youngster genügen dem neuen Coach. Derweil machen die "Reds" Arsenal London klar, dass sie entweder ca. 58 Milionen Euro auf den Tisch legen sollen, oder den Transfer vergessen können.

Nächstes Kapitel im schrägen Transfertheater um Luis Suarez: Real Madrid hat erklärt eine Verpflichtung des Stürmers vom FC Liverpool nicht mehr weiter zu verfolgen. Trainer Carlo Ancelotti ist auch nach dem Abgang von Gonzalo Higuaín zum SSC Neapel mit seinen Optionen im Angriff zufrieden. Die Qualität von Cristiano Ronaldo und Karim Benzema, dazu die beiden Youngster Alvaro Morata und Jesé Rodriguez – das genügt Ancelotti. Zudem dürfte Real die Ablösesumme, die der FC Liverpool jüngst aufgerufen hat abschrecken. Denn die "Reds" haben den Angreifer mit einem Preisschild von knapp 58 Millionen Euro (50 Milionen Pfund) versehen.

Arsenal London bleibt dagegen offenbar weiter am Ball. Nachdem ein Angebot über 40 Millionen und 1 Pfund abgelehnt wurde, wird bei den "Gunners" nun überlegt, ob die Offerte erhöht wird. Oder ob noch gewartet wird, was die Gespräche zwischen Suarez und dem FC Liverpool ergeben. Denn die beiden Parteien sind sich uneins darüber, ob Suarez eine Ausstiegsklausel hat, oder nicht. Zuletzt sorgte "Reds"-Boss Brendan Rodgers für Ärger bei Suarez. Rodgers sagte. "Suarez schuldet den Fans von Liverpool einiges und sollte nicht um jeden Preis seinen Abgang forcieren." Besonders Rodgers Hinweis darauf, dass Suarez "einige Spiele aus verschiedenen Gründen verpasst hat" regen den Stürmer auf. Damit wird nämlich auf seine Disziplinlosigkeiten angespielt.

Spannend bleibt die Geschichte auf jeden Fall. Denn Liverpool hat Arsenal klar gemacht, dass Suarez nicht unter der festgesetzten Summe gehen kann. Und dass die "Gunners" möglichst innerhalb der nächsten Woche die Kohle auf den Tisch legen sollen. Am Liebsten wäre den "Reds" dennoch ein Transfer ins Ausland.