Für wie viel Geld darf James Rodriguez wechseln?

James Rodriguez ist sauer mit seiner Situation bei Real Madrid
James Rodriguez ist unzufrieden mit seiner Situation bei Real Madrid

Ob diese Beziehung noch zu retten ist? Seit Januar ist Zinedine Zidane Trainer bei Real Madrid und konnte mit den Königlichen sogar die Champions League gewinnen. James Rodriguez spielte bei diesem Triumph allerdings nur eine untergeordnete Rolle. Deswegen will der Kolumbianer schon seit längerer Zeit jweg. Es gab nur ein Problem: Real wollte ihn bislang nicht gehen lassen. 

Wie die spanische "Marca" berichtet, geht James stark davon aus, auch nächste Saison unter Trainer Zidane nur die zweite Geige zu spielen. Der 24-Jährige möchte deswegen schnellstmöglich aus Madrid flüchten. Interessenten gibt es sicherlich einige. Immerhin gehört der Südamerikaner zu den Top-Spielern dieser Welt.

 

 

Allerdings besitzt der offensive Mittelfeldspieler noch einen Vertrag bis 2020 - mit einer monströsen Ausstiegsklausel! Diese besagt, dass James für ein Angebot in Höhe von stolzen 500 Millionen Euro gehen dürfe. Ein Preis, den wohl nicht einmal Scheichklubs wie Paris oder Manchester City freiwillig bezahlen würden.

Wahrscheinlich handelt es sich dabei allerdings nur um eine Preistreiberei der Königlichen, die bei einem Verkauf von James kein Verlustgeschäft machen sollen. Wie die Zeitung "El Confidencial" berichtet wäre Madrid wohl bereit, James ab einem Angebot von "nur" 80 Millionen Euro ziehen zu lassen. Manchester United hat angeblich starkes Interesse und wäre bereit, diese Summe für den Kolumbianer zu bezahlen.

26. Januar

 

Real Madrid Star sauer: James Rodriguez vor Absprung?

2014 war definitiv das Jahr von James Rodriguez. Der Kolumbianer spielte ein Wahnsinns-WM-Turnier und katapultierte sich in den Fokus der besten Clubs der Welt. Am Ende sicherte sich Real Madrid die Dienste des mittlerweile 24-jährigen Zauberfußes für stolze 75 Millionen Euro. In seinem ersten Jahr bei den Königlichen konnte James die hohen Erwartungen an sein Können auch größtenteils erfüllen und etablierte sich als absoluter Weltstar. Er wurde sogar als neuer Cover-Athlet für die FIFA Spiele gehandelt.

Doch in dieser Saison sieht es bisher anders aus: Seine Leistungen schwanken und unter dem neuen Trainer Zinedine Zidane spielt er häufig nur noch die zweite Geige. Auch Abseits des Fußballplatzes sorgt der kolumbianische Volksheld immer häufiger für negative Schlagzeilen. Die größten Vorwürfe: Rodriguez achtet zu wenig auf sich, sei demnach zu dick und würde sich zu sehr dem Partyleben in Madrid hingeben. Doch nun hat die Nummer zehn von Real die Schnauze voll und äußert sich öffentlich zu den Anschuldigen! 

 

James macht seiner Wut luft!

Rodriguez entgegnete seinen Kritikern: "Ich bin ein toller Profi. Was über mich geschrieben wird, ist eine Lüge. Es pisst mich an, dass die Leute sagen, ich sei fett. Dieses ganze Gerede beschäftigt mich. Jeder, der mich kennt und mir nahe steht, weiss, dass ich immer auf mich achte." Es kriselt eindeutig zwischen dem Kolumbianer und den Königlichen! Passend zu dieser Situation werden verstärkt Gerüchte laut, dass Rodriguez sich das Drama in Madrid nicht mehr antun wolle und einen Wechsel nach England, genauer gesagt zu Manchester United, anstrebt.

Damit Real kein dickes Minusgeschäft mit James macht, müsste United jedoch tief in die Tasche greifen und zumindest eine Ablösesumme zahlen, die den damaligen 80 Millionen Euro nahe kommt. Angeblich führt Rodriguez-Berater Jorge Mendes bereits Gespräche mit den Verantwortlichen von Manchester United. Fakt ist: Den strauchelnden Engländern würde ein torgefährlicher Mittelfeldspieler wie James sehr gut zu Gesicht stehen!

Ist James Rodriguez wirklich zu dick?
Ist James Rodriguez wirklich zu dick?
 

Kritik an Rodriguez berechtigt?

Es scheint nicht unwahrscheinlich, dass Real Rodriguez bei einem entsprechenden Angebot ziehen lässt. Erst vor Kurzem fiel der Kolumbianer negativ auf, als er von der Polizei verfolgt mit 100 km/h am Trainingsgelände von Real Madrid ankam. Seine Ausrede: Er dachte, sie wollen ihn entführen. In Kolumbien würden sich Entführer öfter als Polizisten ausgeben.

Auch mit Trainer Zidane soll es beim letzten Spiel gegen Sporting Gijon gekracht haben, nachdem sich James mehrere Male weigerte, sich richtig aufzuwärmen. Diese Auseinandersetzung bestätigt die Kritiker, die James eine schlechte Einstellung vorwerfen und seine körperliche Fitness in Frage stellen. Angeblich hat der Zehner von Real Madrid einen Körperfettanteil von 13 Prozent, während der Rest der Mannschaft durchschnittlich bei ca. 7 Prozent liegt. Es wird spannend zu beobachten sein, ob Rodriguez auch in der nächsten Saison noch das Trikot von Real Madrid trägt.