Podolski ist Arsenals Hoffnung Hoffnungsträger

Podolski will heute Abend wieder jubeln...

Die Fans lieben den 28-jährigen ''Kölschen Jung'', weil er so ist wie er ist und nie den Boden unter den Füßen verliert… In einem Interview mit dem DFB berichtet der Arsenal London-Spieler Lukas Podolski von seinen Zielen in diesem Jahr, seiner gesunden Selbsteinschätzung und von der Selbstverständlichkeit, sich für andere einzusetzen. Nicht nur im Fußball gilt er als Hoffnungsträger

Wer ihn privat kennt, weiß, dass er immer ein breites Grinsen im Gesicht hat – Lukas Podolski. Der 28-jährige Arsenal-Star versprüht gute Stimmung überall da, wo er auftaucht. Mit seinem Frohsinn und seiner Leidenschaft für etwas zu kämpfen hält er nicht nur seine Mannschaft zusammen – sei es Arsenal London oder die Deutsche Nationalelf – sondern begeistert auch seine Fans und die Menschen, die seiner Stiftung angehören.

Podolski hat immer Spaß mit dem Ball…auch bei der DFB-Auswahl!
Podolski hat immer Spaß mit dem Ball…auch bei der DFB-Auswahl!

Der gebürtige Pole hat dieses Jahr große Ziele. Denn endlich kann er wieder zeigen, wofür er lebt: den Fußball! Nach seinem Muskelbündelriss im September letzten Jahres ist er nun wieder fit und kann Vollgas geben. Heute Abend um 20:45 Uhr, wenn die Gunners auf Manchester United treffen, kann er zeigen, wo das Leder hingehört. Gewinnt Arsenal das Spitzenspiel der Premier League, kann der Verein die Tabellenführung zurückerobern und zieht mit einem Punkt Vorsprung an Chelsea vorbei. Podolski weiß, dass dieses Jahr so richtig geil werden könnte – sowohl mit Arsenal London, mit denen er den Titel holen will, als auch mit der Deutschen Nationalmannschaft, mit der er endlich Weltmeister werden möchte.

Der DFB-Star fühlt sich zum Bedauern der Kölner Fans in der englischen Hauptstadt sehr wohl. Die Gunners geben ihm den nötigen Respekt und inzwischen hat er sich bei den Fans Kultstatus erkämpft. So schaut er auf seine lange Karriere positiv zurück und schätzt sein höheres Alter aufgrund der vielen Erfahrungen, die er bei der WM einsetzen will.

Dass auf ihm nicht nur im Fußball eine große Verantwortung lastet, sondern auch privat, hat Podolski längst selbst erkannt. Seine Prominenz kommt ihm zugute und er nutzt sie, um auf seine Gedanken und Gefühle in aller Welt aufmerksam zu machen. Als Vorbild für seine Fans ist ihm bewusst, dass er etwas bewegen kann. Egal ob er sich in seiner Stiftung für die Belange Benachteiligter oder gegen Diskriminierung von Homosexualität im Fußball einsetzt. Er kurbelt die heftigen Diskussionen in den Medien zusätzlich an, wenn er sagt: ''…Sport verbindet - und spaltet nicht. Egal wer, was, wie du bist, wir sind alle Menschen." Für seine Zukunft wünschen wir ihm alles Gute!