Pep Guardiola: Zoff mit Barca

Zoff: Pep Guardiola attackiert seinen Ex-Verein FC Barcelona!

Mächtig Zoff: Am Rande einer Pressekonferenz am Donnerstag platzte Pep Guardiola die Hutschnur. Der neue Bayern-Coach wetterte auf Katalanisch gegen den FC Barcelona. Spanische Medien berichten von einer Kriegserklärung an seinen Ex-Klub – nicht zuletzt auch, weil er jetzt auch Jagd auf Barca-Zögling Thiago Alcántara macht.

Wenn man an Pep Guardiola denkt, denkt man jetzt an den FC Bayern – klar! Doch zu allererst denkt man an den FC Barcelona! Schließlich begann die Karriere des 42-Jährigen in Barcas berühmter Jugendakademie La Masia. Da war er gerade 13 Jahre alt. Und in Barca verbrachte er auch die längste Zeit seiner Karriere als Aktiver und stieg anschließend direkt wieder als Trainer zu den Katalanen.

Aber jetzt hängt der Haussegen schief! Wie verschiedene spanische Medien berichte, soll Guardiola dem FC Barcelona den Krieg erklärt haben. "Im vergangenen Jahr sind zuviele Dinge passiert, die Grenzen überschritten haben”, sagte Guardiola.

Nach vier leidenschaftlichen Jahren als Barca-Coach war er ausgelaugt und gönnte sich 2012 eine Auszeit in New York. "Ich hatte die Vereinsspitze gebeten, mich in Ruhe zu lassen. Doch das haben sie nicht getan”, ärgerte sich der 42-Jährige. Aber viel schlimmer: "Dass sie Tito Vilanovas Krankheit benutzt haben, um mir zu schaden, werde ich nie vergessen! Das ist wirklich, wirklich geschmacklos. Dafür gibt es keine Worte!"

Hintergrund seiner Aussage: Während Guardiolas Zeit in der amerikanischen Millionenmetropole kam auch sein Barca-Nachfolger und ehemaliger Co-Trainer Tito Vilanova nach New York um sich wegen seiner Krebserkrankung behandeln zu lassen. In Barcelona kursierte das Gerückt, Guardiola habe sich nicht blicken lassen und seinen ehemaligem Co-Trainer keinen Krankenbesuch abgestattet. Aber "ich habe ihn gesehen", wetterte der neue Bayern-Coach am Donnerstag am Rande einer Pressekonferenz auf Katalanisch.

Die Veriensführung des FC Barcelona schein tübberacht! Das verhältnis sei "immer sehr freunschaftlich fewesen", wird Jordi Cardoner, einer von Barcelonas Vize-Präsidenten, zitiert.

Böses Blut will Pep Guardioal aber nicht: "Ich wünsche Barcelona eine gute Zukunft. Aber es gibt Sachen, die ich niemals vergessen werde. Niemals."