Pep Guardiola in der Kritik

Nach der Pleite der Bayern-C-Elf in Augsburg steht Pep Guardiola (l.) in der Kritik.

Nach der überaus schwachen Leistung in Augsburg steht Bayern-Coach Pep Guardiola in der Kritik. Die Liga wirft ihm Wettbewerbsverzerrung vor. Dass die Bayern nach dem vorzeitigen Meistertitel beim FCA mit einer C-Elf angetreten war, schmeckt Peps Trainer-Kollegen ganz und gar nicht.

Star-Coach Pep Guardiola muss sich nach der Bayern-Pleite in Augsburg herbe Kritik seiner Trainerkollegen gefallen lassen. Der 43-Jährige hatte gegen den FCA eine C-Elf ins Rennen geschickt – wohl um seine besten Pferde im Stall vor dem Champions-League-Spiels gegen ManU am Mittwoch zu schonen. Stars wie Philipp Lahm, Arjen Robben und Franck Ribery hatte Guardiola nicht einmal in den Kader mit aufgenommen auch andere Tor-Garanten mussten von der Bank aus zusehen. Bastian Schweinsteiger und Javi Martinez standen zwar beiden auf dem Platz, lieferten aber eine schwache Vorstellung ab. Zudem hatte Pep das Nachwuchs-Trio Pierre Emile Höjbjerg, Ylli Salami und Mitchell Weiser aufgestellt. Letzterer erlaubte sich in der 31. Minute einen dicken Patzer und leitete damit den Siegtreffer der Augsburger durch Sascha Mölders ein.

Schalke-Boss Horst Heldt fasst die Stimmung bei den Liga-Konkurrenten zusammen: "Das ist kein guter Stil, wenn man so agiert, dass es für andere Probleme geben könnte! Dass Bayern, nachdem die Meisterschaft in trockenen Tüchern ist, eine Niederlage billigend in Kauf nimmt, um gute Spieler zu schonen sehen viele Experten als Wettbewerbsverzerrung. Bereits vor der Partie hatte Guardiola eine Botschaft an die Liga geschickt: "Die Bundesliga ist für uns vorbei. Unser Ziel ist die Champions League, da geht es um unsere große Zukunft!"

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