Offizieller Spielball

Der offizielle Spielball der Europameisterschaft 2012: Der Tango 12

Es gibt tausende verschiedene Fußbälle in allen möglichen Farben und Designs. Um als offizieller Spielball genutzt zu werden muss ein Ball aber bestimmte Eigenschaften haben. Wir stellen euch das "Regelwerk" für einen Spielball mal vor!

Die FIFA hat Normwerte für die Fußbälle bestimmt, um die Chancengleichheit der Teams zu wahren. Diese Werte gelten für den Profisport. In unteren Ligen werden die Spielbälle auf Kreisebene festgelegt. Es gibt in Deutschland hierfür Richtwerte vom DFB, die aber nicht bindend sind.

Das Hauptmerkmal des Balles ist, dass er natürlich kugelförmig ist. Die FIFA schreibt vor, dass das Spielgerät aus Leder, oder einem anderen geeigneten Material angefertigt ist. Die größe des Balles darf in einem bestimmten Fenster variieren. Der Durchmesser muss jedoch zwischen 68 cm und 70 cm liegen. Auch das Gewicht des Balles ist eingegrenzt. Vor Anpfiff sollte das Spielgerät mindestens 410 Gramm und höchstens 450 Gramm wiegen. Ebenfalls festgelegt ist der Überdruck der im Ball herrschen sollte. Laut FIFA muss dieser zwischen 0,6 bar und 1,1 bar betragen.

 

Die Entwicklung des Fußballs geht weiter

Die Entwicklung der Fußbälle geht jedoch immer weiter. Früher wurde mit Lederbällen gespielt, deren einzelnen Teile miteinander vernäht waren. Für die WM 1970 entwickelte man den "Telstar". Er war im Gegensatz zu seinen Vorgängern nicht einfarbig bräunlich, sondern schwarz-weiß. Damit war er für die Zuschauer am Fernseher besser zu sehen. Bei der WM 1986 in Mexico wurde mit dem ersten vollsynthetischen Ball gespielt. Ab der WM 1998 in Frankreich gab es zum ersten Mal farbige Bälle. Bei den Spielbällen von heute werden die einzelnen Stücke nicht mehr miteinander vernäht, sondern geschweißt.