Not-OP! Schiedsrichter von Amateurspieler schwer verletzt!

Weil er eine Gelb-Rote Karte gezeigt hat, wurde ein Schiedsrichter schwer verprügelt.
Weil er eine Gelb-Rote Karte gezeigt hat, wurde ein Schiedsrichter schwer verprügelt.

„Das ist ein absoluter Tiefpunkt für den Essener Fußball“, sagte Thorsten Flügel, der Fußball-Kreisvorsitzende der Region. Ihm fehlen noch heute die Worte zu einer Tat, die einfach unfassbar ist!

Ein Amateurspieler aus dem Raum Essen hat einen Schiedsrichter dermaßen heftig verprügelt, dass dieser einer Spezialklinik operiert werden musste!

Der Täter ist ein Spieles des Vereins AGGRO Bethesda, was in diesem Zusammenhang fast zynisch erscheint. Der 24-Jährige hat im Spiel gegen Rapid Essen in der 88. Minuten die Gelb-Rote Karte gesehen. Danach ist er dann völlig ausgerastet!

Er soll dem 56-jährigen Schiedsrichter dermaßen heftig ins Gesicht geschlagen haben, dass der Unparteiische einen komplizierten zweifachen Kieferbruch davontrug. Das musste nun in einer Spezialklinik operiert werden.

Dem Amateurspieler droht jetzt nicht nur eine lebenslange Sperre, auch die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen schwerer Körperverletzung. „Mir fehlen schlicht die Worte angesichts dieser Brutalität. Der Täter muss mit so einer Gewalt zugeschlagen haben, für mich ist das versuchter Totschlag“, sagte Flügel.

Der schwerverletzte Schiedsrichter sei „mit Leib und Seele dabei, immer fair, ruhig und besonnen. Ich hoffe sehr, dass er alles gut übersteht."

Der Klub hat mit dieser Stellungnahme reagiert: "Der Verein AGGRO Bethesda möchte sich in aller Form von den schlimmen Geschehnissen am Samstag distanzieren. Es war die Tat einer einzelnen Person, die nach einem Platzverweis in schrecklicher Weise durchgedreht ist und den Schiedsrichter mit einem Faustschlag niedergestreckt hat. Wir möchten betonen, dass in unseren Reihen Gewalt absolut nichts verloren hat und wir das Geschehene schärfstens verurteilen.

Wir bitten daher, die Situation nicht auf das gesamte Team oder gar die Freizeitliga zu beziehen. Es war ein vernünftig geführtes Spiel, ohne Unruhen auf dem Spielfeld oder außerhalb, sodass diese Situation in keiner Weise absehbar war. Auch ein Eingreifen seitens unserer oder der Gästespieler war leider nicht möglich, da der Schlag für niemanden vorhersehbar war. Leider bleibt uns in dieser Situation nun nicht mehr, als dem Schiedsrichter eine schnelle und möglichst schmerzfreie Genesung zu wünschen und ihm jede erdenkliche Hilfe von unserer Seite anzubieten."

Welche Strafe sollte der Täter bekommen? Postet eure Meinungen als Kommentar unter die News!